i2010 Österreich
In der vom Bundeskanzleramt (Abteilung V/4) erstellten Broschüre „i2010 Österreich – Umsetzung der i2010 Initiative in Österreich“ (Broschüre im pdf-Format (PDF 384 kB)) finden sich die wesentlichen Ziele und Umsetzungsmaßnahmen von i2010 in Österreich. Dieser Zielekatalog soll permanent evaluiert, modifiziert und ergänzt werden.
Insbesondere können folgende Zielsetzungen hervorgehoben werden:
Rechtsrahmen
- Modernisierung des Rechtsrahmens für elektronische Kommunikation - auf Basis der Grundprämisse, nur so viel Regulierung wie absolut notwendig – mit der allgemeinen Zielsetzung mehr Rechtssicherheit für alle Stakeholder herzustellen und Innovationsfreudigkeit anzuregen
- Plattformneutrale Ausweitung der bestehenden Fernsehrichtlinie auf sämtliche audiovisuelle Mediendienste, wobei ein auf lineare und nicht-lineare Dienste abgestuftes Regelungssystem etabliert werden und die Werberegelungen für das Fernsehen liberalisiert werden sollen.
- Ausreichende Gewährleistung der Ziele von öffentlichem Interesse (Jugend- und Konsumentenschutz, Schutz der Menschenwürde)
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Infrastruktur
- Breitband: Versorgung der Bevölkerung mit Bandbreiten von mindestens 25 Mbit/s bis 2013
- Beschleunigung der Einführung von qualitativen und innovativen Diensten und Anwendungen
- Erhöhung der Nutzung der Dienste und Anwendungen bei gleichzeitiger Vermeidung digitaler Klüfte
- Anhebung der Innovation im Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Bereich soll insgesamt das technologische Niveau in der gesamten Volkswirtschaft erhöhen, um Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, insbesondere von KMUs, zu stärken und Innovationen zu fördern
- Aufbau eines digitalen terrestrischen Rundfunknetzes und Abschluss der Umstellung auf digitale Rundfunkübertragung bis 2010
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Content
- Hervorhebung der Bedeutung der europäischen Content- und Kreativwirtschaft für Wachstum und Beschäftigung auf europäischer und nationaler Ebene, insbesondere durch bessere Koordinierung und Vernetzung auf allen Ebenen.
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Forschung und Entwicklung
- Sicherstellung einer Forschungsquote von 3 Prozent des Bruttonationalproduktes (BNP) bis 2010
- Verankerung von internationalen und nationalen Unternehmen mit ihren Forschungsabteilungen in Österreich und Integration in das Österreichische Innovationssystem
- Starke Präsenz Österreichs im Europäischen Forschungsraum
- Qualitätsschub im gesamten Innovationssystem
- Weltweite Spitzenpositionen für österreichische Forschung
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Wirtschaft und Innovation
- Österreichs Wirtschaft soll einen europäischen Spitzenplatz bei der sicheren und produktiven Nutzung von IKT in allen Unternehmensprozessen einnehmen
- Bis 2010 sollen 50 Prozent der Unternehmen über Internet-Transaktionen einen Teil ihrer Ein- und Verkäufe tätigen
- Bis 2010 sollen 75 Prozent aller Unternehmen elektronisch signierte elektronische Rechnungen versenden und/oder empfangen
- Bis 2010 sollen 99 Prozent aller Unternehmen Firewall und Virenschutzprogramme verwenden
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E-Government
- Breitenwirksame Anwendung von E-Government-Diensten, um die Vorteile für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und für die Verwaltung noch stärker zu nutzen
- Etablierung eines virtuellen E-Government Ressourcennetzwerks, das den internationalen Wissensaustausch und damit die Verbreitung interoperabler Lösungen erleichtert
- Wahrung von Sicherheit und Vertrauen bei der Kommunikation zwischen Verwaltung, Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen
- Alle Websites der öffentlichen Verwaltung in für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zugänglichen Versionen
- Entwicklung von Methoden und Lösungen zur Langzeitarchivierung von elektronischen Dokumenten, um die kontinuierliche Zugänglichkeit und Benutzbarkeit zu den authentischen elektronischen Originaldokumenten in den Archiven zu ermöglichen
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Aus- und Weiterbildung
- Ausstattung aller österreichischen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen mit einem Internet-Breitbandanschluss
- Versorgung aller österreichischen Schulen mit hochwertigen „on demand“ Content
- Vermittlung fundierter Medienkompetenz und Sicherstellung der E-Literacy von Kindern und Jugendlichen
- Entwicklung von innovativen Lehr- und Lernmodellen für Mädchen und Frauen
- Abbau der Hemmschwellen älterer Menschen beim IKT-Zugang, insbesondere durch zusätzliche Informations- und Schulungsangebote für SeniorInnen