Europa 2020 – eine neue Wachstumsstrategie für die EU

Im Juni 2010 beschloss der Europäische Rat die neue wirtschaftspolitische Strategie der Europäischen Union "Europa 2020". Die "Europa 2020" Strategie ist die konsequente Weiterentwicklung der Lissabon-Strategie und definiert die Eckpunkte der wirtschaftspolitischen Agenda für die nächste Dekade.

Vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung, sinkender internationaler Wettbewerbsfähigkeit und zunehmendem Druck auf die öffentlichen Finanzen braucht es eine fokussierte und umsetzbare Strategie. Die jüngste Wirtschaftskrise mit ihren schwerwiegenden Auswirkungen auf Europa (Stichwort Euro-Krise) unterstreicht darüber hinaus den dringenden Bedarf nach einer konsequenten gesamteuropäischen wirtschaftspolitischen Koordinierung und Steuerung.

Kernelemente der neuen "Europa 2020" Strategie

  • Klare Prioritätensetzung: Die Wachstumsstrategie Europa 2020 setzt drei Schwerpunkte: intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum für eine europäische soziale Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert.
    Mehr unter: Prioritäten und EU-Leitinitiativen.
  • Einführung von EU-weiten und quantifizierten Kernzielen: Politische Ziele und Fortschritte werden verbindlich und sichtbar - EU-weit und national.
    Mehr unter: Fünf Kernziele für Europa und für Österreich.
  • Effektivere Umsetzung der Strategie: Jedes Land legt seine Ziele in einem nationalen Reformprogramm (NRP) fest.
    Mehr unter: Nationale Reformprogramme.
  • Stärkere wirtschaftspolitische Koordinierung und politische Verbindlichkeit: Zur Verstärkung der wirtschaftspolitischen Überwachung wurde als Steuerungsinstrument das sogenannte Europäische Semester geschaffen.

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