Kohäsion

Die Politik des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts (Kohäsion) verkörpert die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten und Regionen der Europäischen Union. Sie fördert eine ausgewogene Entwicklung des Gemeinschaftsraums, die Verringerung der strukturellen Unterschiede zwischen den Regionen der Union sowie eine wirkliche Chancengleichheit für alle Bürgerinnen und Bürger. Um diese Ziele zu erreichen, werden verschiedene Finanzierungsinstrumente, unter anderem die Strukturfonds und der Kohäsionsfonds, eingesetzt. Alle drei Jahre legt die Europäische Kommission einen Bericht vor, in dem die Fortschritte bei der Verwirklichung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts beschrieben werden und untersucht wird, wie die verschiedenen Gemeinschaftspolitiken hierzu beigetragen haben.

Das Ziel des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts geht auf den Vertrag von Rom (1957) zurück, in dessen Präambel bereits von der Verringerung des Abstands zwischen den einzelnen Gebieten die Rede ist.