BIG - 02.06.2008
Protokoll des Beirats für Informationsgesellschaft 02. Juni 2008
e-Inclusion MinisterInnenkonferenz
Die große e-Inclusion MinisterInnen-Konferenz der Europäischen Kommission wird in Zusammenarbeit mit der Republik Österreich vom 30. November bis zum 2. Dezember 2008 in Wien stattfinden. Dr. August Reschreiter (Kabinett FBM Bures) berichtete darüber, dass das Bundeskanzleramt mit der Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien vor Kurzem eine Vereinbarung abgeschlossen hat, in der die finanziellen und organisatorischen Details geklärt wurden. Die Veranstaltung, zu der rund 1500 TeilnehmerInnen erwartet werden, bildet den Abschluss des e-Inclusion Jahres der Europäischen Kommission. Neben einer MinisterInnendebatte sollen in Form von insgesamt 20 parallel geführten Workshops zu den Schwerpunktthemen "digitale Kompetenzen", "IKT für ältere Menschen", "Webzugänglichkeit für Alle" sowie "wirtschaftliche und globale Aspekte der digitalen Integration" Strategien und Maßnahmen erörtert werden, die dazu beitragen könnten, damit jene vom Ausschluss aus der Informationsgesellschaft betroffenen Gruppen der Gesellschaften in den Mitgliedstaaten, integriert werden. Im Rahmen der Konferenz wird auch der in mehreren Kategorien an Europas beste e-Inclusion Projekte und Vorhaben vergeben werden.
Dr. Reschreiter betonte, dass die inhaltliche und organisatorische Ausrichtung der Konferenz zwar maßgeblich von der Europäischen Kommission (Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien, ) vorgenommen werden wird, dass Österreich aber sehr wohl die Möglichkeit hat, inhaltlichen Input zu liefern und auch Vorschläge für RednerInnen zu unterbreiten. Er ersuchte die BeitratsmitgliederInnen zur aktiven Mitarbeit, insbesondere bei der Planung der einzelnen Parallel Sessions.
Dr. Hannes Spreitzer (BMSK), Österreichs Vertreter in der , berichtete kurz über den e-Inclusion-Prozess, der mit der im Jahre 2006 begonnen hat.
(Vortrags-Folien)
In Anschluss daran fand eine Tischrunde statt, in der VertreterInnen von Ministerien und Interessensvereinigungen ihre e-Inclusion Schwerpunkte kurz erläutert haben.
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i2010 HLG Meeting + i2010 Konferenz in Brdo/Slowenien
Dr. Matthias Traimer berichtete vom i2010 HLG Treffen in Brdo, wo u.a. über die erste Sitzung der Breitband-Subgroup (Österreichs Vertreter: Mag. Alfred Ruzicka vom BMVIT) zur i2010 High Level Group berichtet wurde und über deren Arbeit am Breitband-Performance-Index. Der Index soll zentrale Messgröße sein, um die Fortschritte in der Entwicklung der Breitbandnutzung in den Mitgliedstaaten zu eruieren.
Im Mittelpunkt der daran anschließenden i2010-Konferenz () standen die "Future Networks" (Fragen des Breitband roll-outs, insbesondere im Hinblick auf Glasfaserausbau, sowie die Probleme des digital divide in geografischer wie in sozialer Hinsicht), "Pan-European Services and Products" (Fragen nach den Hindernissen für gesamt europäische Services beziehungsweise wie diese Hindernisse reduziert werden können) und die "User Perspective" (behandelt wurden Themen wie e-Inclusion, bessere öffentliche Services bis hin zu Konsumentschutzangelegenheiten).
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CDMC-Sitzung in Wien
Dr. Matthias Traimer (BKA) berichtete über die Sitzung des für Medien und Neue Kommunikationsdienste zuständige Lenkungsausschusses des Europarates (), die unter seinem Vorsitz vom 27. bis 30. Mai in Wien stattgefunden hat. Er betonte insbesondere, dass so genannte "Practical Guidelines" (für "Game-Providers" und für "Internet Service Providers") aus dem Blickpunkt Sicherung der Menschenrechte und der Informations- und Meinungsäußerungsfreiheit in der Informationsgesellschaft angenommen wurden, die in enger Kooperation mit den betroffenen Kreisen erarbeitet wurden. Die Hauptarbeit galt der Vorbereitung der im Mai 2009 in Reykjavik stattfindenden MedienministerInnen-Konferenz des Europarates, die sich insbesondere mit den Auswirkungen der neuen Kommunikationsdienste auf die traditionellen Medien beschäftigen soll.
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Europeana - auf dem Weg zur Europäischen Digitalen Bibliothek
DI Irene Hyna (BMUKK) berichtete über den Stand des , das ab November 2008 den direkte Zugang zu mehreren Millionen digitalen Objekten (Gemälde, Fotografien, Objekte, Bücher, Zeitungen, Archivalien, Filme und Tonaufnahmen) aus Europas Bibliotheken, Museen, Archiven und audiovisuellen Sammlungen eröffnen soll. Zur Zeit ist eine Demo-Version des mehrsprachig (anfänglich in Englisch, Französisch und Deutsch – geplant sind Sprachversionen in allen EU-Sprachen) konzipierten Webportals zugänglich.
(Vortrags-Folien)