Montag, 12. September 2011

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Budgetgespräche abgeschlossen

Die Budgetgespräche zwischen Finanzministerin Maria Fekter und den einzelnen Ressorts sind abgeschlossen. Zuletzt haben die Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP auch beim strittigen Bildungskapitel Einigung erzielt, was Bundeskanzler Werner Faymann als Beweis für die gute Zusammenarbeit und die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung wertete.

"Wir konnten heute im Ministerrat feststellen, dass die Vorgespräche zum gemeinsamen Budget 2012, die die Finanzministerin mit den Ressorts geführt hat, im Wesentlichen abgeschlossen sind", sagte Bundeskanzler Werner Faymann nach dem Ministerrat am 6. September. "Besonders erfreulich ist, dass wir über das Bildungsbudget Einigung erzielt haben, denn Bildung ist eines der wesentlichen Anliegen unserer Regierungsarbeit", so Faymann. Signifikante Überraschungen beim Budget dürfte es nicht geben. Die bereits im Frühjahr im Finanzrahmen festgelegten Grenzen habe man eingehalten, hieß es nach dem Ministerrat.

Der Bundeskanzler unterstrich, dass die Budgeteinigung sowie das gemeinsame Auftreten in der Europa-Politik darlegen würden, wie sachlich die Koalition ihr Programm abarbeite.

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90 Jahre Burgenland

Bundespräsident Heinz Fischer und Bundeskanzler Werner Faymann haben am 4. September bei der Festsitzung im Landtag anlässlich des Jubiläums "90 Jahre Burgenland" die Solidarität und Hilfsbereitschaft der Burgenländerinnen und Burgenländer hervorgehoben. Beide verwiesen auf die Entstehungsgeschichte des Burgenlandes.

Das Burgenland sei im 20. Jahrhundert mehrmals zum Schauplatz der europäischen Geschichte und 1989 für hunderttausende Menschen "zu einem wesentlichen Tor zur Freiheit" geworden, erinnerte Faymann. Es sei ein "besonders herausragendes Beispiel für andere Regionen und für Europa", dass man Unterschiedlichkeit in Geschichte, Kultur und Sprache nicht als Bedrohung, sondern Vielfalt als "eine Chance und gemeinsame Stärke" verstehe, betonte der Bundeskanzler.

Man müsse aber auch an dunkle Kapitel der Geschichte erinnern, etwa an die Toten von Schattendorf, die NS-Verbrechen in Rechnitz und Lackenbach, die zerstörten sieben jüdischen Gemeinden oder an das feige Attentat von Oberwart, so Faymann. Das Burgenland habe jedoch immer gezeigt, "dass die Gemeinsamkeit, die Liebe zur Demokratie und zum Land die Vorherrschaft übernommen" hätten. Der Aufbau habe das Burgenland geprägt, das zu einem wettbewerbsfähigen Standort geworden sei, unterstrich Faymann.

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Gewerkschaft will Extra-Lohnrunden für Frauen – Heinisch-Hosek dafür

Frauen-Einkommen sind in Österreich um 22 Prozent niedriger als jene der Männer. Die Gewerkschaft der Privatangestellten GPA-djp hat daher im Vorfeld der Herbst-Tarifrunden angekündigt, eigene Lohnverhandlungsrunden für Frauen einzuführen. Die "Zeit der Appelle" sei vorbei, erklärte Wolfgang Katzian, Vorsitzender der größten Teilgewerkschaft GPA-djp, am 6. September vor Medienvertreterinnen und Vertreter. Nun gehe es darum, die "Schere zwischen Frauen- und Männereinkommen zu schließen", sagte Katzian. Aus Sicht der Gewerkschaft ist eine solche positive Diskriminierung der Frauen auch verfassungsrechtlich möglich.

Positiv reagierte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek: "Es ist ein Ansatz, den sich die Sozialpartner im Detail anschauen sollten. Alles was dazu dient, Einkommensunterschiede zu bekämpfen und Benachteiligungen von Frauen abzubauen, ist zu begrüßen", erklärte Heinisch-Hosek. Die Verhandlungen mit der Wirtschaft sollten "schleunigst" aufgenommen werden. Sie selbst werde Gespräche mit dem Koalitionspartner führen, so die Ministerin.

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Heinisch-Hosek: "Gender Mainstreaming verhindert Ungleichheit"

Die Bundesregierung hat am 6. September im Ministerrat fünf Schwerpunkte zur nachhaltigen Umsetzung von Gender Mainstreaming präsentiert. "Gender Mainstreaming ist ein Werkzeug zur Vermeidung von Ungleichheit. Und davon haben alle etwas", erklärte dazu Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

Konkret soll schon vor jedem Gesetz bzw. jeder Verordnung festgestellt werden, wie sich unterschiedliche Maßnahmen auf die Lebenssituation von Frauen und Männern auswirken, um Ungleichheit präventiv zu vermeiden.

Die fünf Schwerpunkte im Einzelnen: stärkere Verankerung von Gender Mainstreaming auf den Führungsebenen der Verwaltung; geschlechtsspezifische Datenerhebung in Berichten, Studien und Publikationen der Ministerien; weitere Verankerung von Gender Mainstreaming in der Legistik; Berücksichtigung von Gender-Aspekten bei Förderungen und Auftragsvergabe; mehr Schulung und Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst.

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Bundespräsident Fischer zu Staatsbesuch in Finnland

Bundespräsident Heinz Fischer absolvierte vom 8. bis 9. September einen Staatsbesuch in Finnland. Der österreichischen Delegation gehörten neben anderen Salzburgs Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller und Staatssekretär Wolfgang Waldner an. Auf dem Programm standen Gespräche mit der finnischen Staatspräsidentin Tarja Halonen, mit Ministerpräsident Jyrki Katainen und mit Parlamentspräsident Eero Heinäluoma.

Vor Journalisten unterstrichen Halonen und der finnische Außenminister Erkki Tuomioja die laufenden Bemühungen Finnlands um eine einvernehmliche Lösung bezüglich des geplanten Euro-Hilfspakets für Griechenland und der von Helsinki geforderten Rückzahlungssicherung. Finnland habe seine Position immer klar gemacht und betrachte diese nun als Diskussionsbeitrag, so Halonen.

Fischer begrüßte Finnlands Bemühungen um Einigung in Sachen Griechenlamd-Hilfe. Zugleich betonte er, alle Fragen des Euro müssten unter dem Aspekt der Solidarität und des Konsenses behandelt werden.

Erörtert wurden weiters ein Ausbau der bilateralen Kooperation in wirtschaftlichen und kulturellen Belangen sowie internationale Themen. Österreich unterstützt die von Finnland angestrebte Bewerbung für einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat für die Periode 2013/2014. Beide Seiten betonten die gute Schengen-Zusammenarbeit unter den EU-Staaten.

Zum Abschluss seiner Visite besuchte Fischer die europäische Kulturhauptstadt Turku.

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Verteidigungsminister Darabos zu Arbeitsbesuch in Berlin

Verteidigungsminister Norbert Darabos hat am 7. September seinen deutschen Amtskollegen Thomas de Maizière in Berlin besucht. Im Zentrum der Gespräche standen die Themen Bundeswehr-Reform, Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik (EU-"Battle Group"), internationale Einsätze sowie die Vertiefung bilateraler Kooperationen.

Darabos informierte sich in Berlin über den aktuellen Stand der Bundeswehr-Reform und über die Erfahrungen bei der Umstellung auf ein Freiwilligenheer. Er habe nicht den Eindruck, dass es in Deutschland Probleme bei der Beschaffung von Freiwilligen-Nachwuchs für die Streitkräfte gebe, erklärte Darabos. Er sprach in diesem Zusammenhang von einem professionellen Auftreten der Bundeswehr (Busse, mobile Infostände), das in einigen Bereichen auch für Österreich durchaus vorbildlich sein könnte.

An seinem Aviso für erste Pilotversuche ab 2012 zur Abschaffung der Wehrpflicht hält der Verteidigungsminister fest. Dem Generalstab hat Darabos den Auftrag erteilt, Projekte zur weiteren Professionalisierung der Streitkräfte einzuleiten. Unter anderem soll es ein neues Prämiensystem für die Miliz und weniger Systemerhalter geben.

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Außenminister Spindelegger bei Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI. hat Außenminister Michael Spindelegger und dessen Frau Margit am 7. September im Vatikan zu einem Gespräch empfangen. Das Treffen fand im Anschluss an die Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom statt. Erörtert wurden Fragen der Religionsfreiheit und des Menschenrechtsdialogs zwischen der EU und Religionsgemeinschaften. Spindelegger informierte den Papst unter anderem über Österreichs Einsatz für ein verstärktes Engagement der EU für verfolgte Christen und religiöse Minderheiten.

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Österreich gibt 150 Millionen Euro an Libyen-Geldern frei

Österreich gibt 150 Millionen Euro aus eingefrorenen libyschen Geldern frei. Damit sollten humanitäre Projekte und Treibstoff finanziert werden, erklärte der österreichische Wirtschaftsdelegierte für Libyen, David Bachmann, am 8. September gegenüber der APA. Insgesamt sind 1,2 Milliarden Euro an libyschen Geldern in Österreich eingefroren.

Zu hoffen sei nun, so Bachmann, dass heimische Firmen Projekte einreichen. Mögliche Vorhaben könnten ein mobiles Spital oder eine Wasseraufbereitungsanlage sein. Um sicherzugehen, dass die Mittel zweckgebunden verwendet werden, muss die libysche Nationalbank einen Antrag an die Oesterreichische Nationalbank stellen.

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Österreich-Ungarn: Fünf-Punkte-Programm gegen Schlepper

Neben einem gemeinsamen Grenzeinsatz soll es verstärkte Hinterlandkontrollen auf Verkehrsrouten nach Österreich geben, einen täglichen Informationsaustausch sowie eine neue spezielle Ermittlungsgruppe. Der Plan solle etwa ab Mitte September umgesetzt werden, erklärte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner am 6. September gegenüber der APA.

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Mitterlehner: Export-Plus zeigt Leistung österreichischer Unternehmen

Die am 6. September veröffentlichten Exportdaten unterstreichen Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zufolge die große Leistungskraft der heimischen Betriebe und die Richtigkeit der Internationalisierungsoffensive. "Unsere Unternehmen haben sich im ersten Halbjahr in einem schwieriger werdenden internationalen Umfeld bewährt und hervorragende Export-Ergebnisse erzielt. Damit stärken sie die Konjunktur und sichern Arbeitsplätze in Österreich", betonte Mitterlehner unter Hinweis auf ein Export-Plus von 17,2 Prozent auf 60,5 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2011. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Ausfuhren im Juni zwar nur um 1,9 Prozent, allerdings auf sehr hohem Niveau, da hier im Vorjahr ein Zuwachs von 22,2 Prozent gegenüber Juni 2009 verzeichnet worden war.

Mitterlehner hält für das Gesamtjahr 2011 weiterhin einen neuen Export-Rekord für möglich, obwohl sich die Dynamik verringert. "Angesichts der sich eintrübenden internationalen Wirtschaftsprognosen geht es jetzt darum, den Wachstumskurs so lange wie möglich aufrecht zu erhalten und den gut eingeleiteten Strukturwandel zu forcieren", so Mitterlehner. Die Internationalisierungsoffensive des Wirtschaftsministeriums und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) biete vor allem Klein- und Mittelbetrieben die richtige Unterstützung. Der dadurch verstärkte Trend in Richtung Drittmärkte außerhalb der EU halte an.

Auch im ersten Halbjahr 2011 seien die Ausfuhren in diese Regionen überdurchschnittlich um 21,6 Prozent gestiegen. Das zeige, dass Österreichs Unternehmen in diesen wichtigen Märkten auf die richtigen Produkte und Dienstleistungen setzten. Künftig wolle man das enorme Potenzial dieser Märkte allerdings noch besser nützen, sagte Mitterlehner. Eine stärkere Diversifizierung sei angesichts der aktuellen Situation auf den Weltmärkten wichtiger denn je.

Das Wirtschaftsministerium stellt der Außenwirtschaft Österreich (AWO/WKÖ) 35 Millionen Euro für die Offensive "go international" zur Verfügung und unterstützt damit Betriebe, die neue Märkte erschließen wollen.

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Touristiker mit bisheriger Sommersaison zufrieden

Die heimischen Tourismusbetriebe hätten sich in der heurigen Sommersaison bisher wacker geschlagen und seien zufrieden, sagte der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Hans Schenner, am 6. September in einem APA-Gespräch. Der sommerliche August werde den verregneten Juli kompensieren, das Ergebnis werde bis zu Saisonende "für alle passen", zeigte sich Schenner zuversichtlich.

Die Sommersaison dauert von Mai bis Oktober, der Hauptanteil wird in den Monaten Juli und August gemacht. Bei den Auslandsreisen waren Spanien, Griechenland und die Türkei die beliebtesten Urlaubsziele.

Bis zur Saison-Halbzeit (per Ende Juli) haben in Österreich vor allem die Städte gewonnen. Doch der August ist laut Schenner auch für die Ferienhotellerie gut gelaufen. Unter dem Strich sind die Nächtigungen per Ende Juli in den heimischen Beherbergungsbetrieben gegenüber der Vorjahresperiode nach vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria um 1,7 Prozent auf 30,36 Millionen gestiegen, die Zahl der Urlaubenden legte um 4,3 Prozent auf 9,19 Millionen zu.

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Debatte über Schuldenbremse

Die von Finanzministerin Maria Fekter und Außenminister Michael Spindelegger (beide ÖVP) jüngst beworbene Schuldenbremse stößt beim Koalitionspartner SPÖ nicht grundsätzlich auf Ablehnung. Über eine gesetzliche Verankerung der Schuldenbremse zeigte sich Bundeskanzler Werner Faymann gesprächsbereit. Dabei komme es aber auf die Ausgestaltung an. Sichergestellt sein müsse jedenfalls, dass man in Krisenzeiten auch antizyklisch handeln bzw. investieren könne – wie dies zuletzt mit den Konjunkturpaketen und der Kurzarbeit gelungen sei, sagte Faymann am 8. September bei der SPÖ-Präsidiumsklausur am Wiener Kahlenberg.

Wichtig sei, dass die Schulden sinken, gleichzeitig aber der Beschäftigtenstand hoch gehalten werden könne und der Faktor Arbeit steuerlich entlastet werde, betonte Faymann.

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Zu hoher Verbrauch von natürlichen Ressourcen

Die Österreicherinnen und Österreicher sollen sparsamer beim Verbrauch von natürlichen Ressourcen werden: Pro Kopf würden davon laut einer Studie des Umweltministeriums täglich 66 Kilogramm verbraucht. Aus diesem Grund müsse man natürliche Ressourcen noch effizienter nützen, um unabhängiger von Importen zu werden, fordern Umweltminister Nikolaus Berlakovich und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

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Klangspuren Festival Zeitgenössischer Musik 2011

In Schwaz, Tirol, findet bis 24. September zum 18. Mal dieses herausragende Festival statt, das von einer Verschränkung etablierter und aufstrebender Kreativer der neuen Musikszene gekennzeichnet ist. Im Mittelpunkt stehen 2011 das zeitgenössische Musikschaffen Spaniens, ein Porträt von George Benjamin (2011 composer in residence der Internationalen Ensemble Modern Akademie), eine neue Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) und das Festival "e_may", das sich der weiblichen Kreativität verschrieben hat. Aus Spanien werden das "Trio Arbós", das "Ensemble Residencias", Persönlichkeiten wie Mauricio Sotelo und einige junge Komponisten erwartet.

Die Achse Wien – Tirol wird durch zwei Formationen des Klangforum Wien und die Uraufführung des 5-teiligen Tintoretto-Zyklus von Wolfram Schurian in Zusammenarbeit mit dem KHM und dem renommierten Ensemble Phace, unterstrichen.

"e_may" wurde 2007 von Gina Mattiello und Pia Palme gegründet, um Qualität und Vielfalt der Komponistinnenszene sichtbar zu machen, deren Werke von Palme sowie Gastmusizierenden am 23. September interpretiert werden.

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Museum für Moderne Kunst (mumok) neu eröffnet

Zu den Höhepunkten der Wiener Kunstszene zählte die Wiedereröffnung des mumok nach dem Umbau von Ortner & Ortner am 8. September. Die seit Oktober 2010 amtierende Direktorin Karola Kraus wollte mit ihrer ersten selbst geplanten und mit Rainer Fuchs kuratierten Ausstellung "Museum der Wünsche" ein Signal für die Zukunft setzen. Über dem nach wie vor niedrigen Eingangsbereich lädt jetzt das Café "Hill mumok" mit Blick auf eine Cindy-Sherman-Fototapete zu einem Besuch. Im mumok-Saal ist Otto Zitkos neue Deckenmalerei zu sehen, die ehemalige "factory" wurde zu einem großzügigen Kino in Form einer Black Box mit variabler Leinwand umgebaut, dem ein Foyer angeschlossen ist. Der Raum soll auch für diverse Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Die Umbauten werden durch ein neues Corporate Design (Florian Pumhösl und Martha Stutteregger) abgerundet.

Inhaltlich wird in einer gelungenen Mischung eine Auswahl der 9.000 Werke umfassenden Sammlung des mumok in neuen Gegenüberstellungen präsentiert, darunter auch 37 Kunstwerke, die die Sammlung abrunden würden, und Arbeiten, die in den letzten Jahren kaum zu sehen waren. Diese 37 Wünsche, für die das knappe staatliche Ankaufsbudget nicht reicht, sollen mit Hilfe von Sponsorengeldern erfüllt werden. (9 davon konnten dank der Ludwig Stiftung und dem Fundraising-Dinner bereits realisiert werden.) Die chronologisch aufgebaute Schau ist großzügig gehängt und verzichtet auf einige Ikonen des Hauses, um neue Wege vorzuschlagen, die den Dialog in den Mittelpunkt stellen und eine offene Sicht ermöglichen.

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Christian Strasser wird neuer Leiter des Museumsquartiers (MQ)

Der Ex-Posthof-Manager wird ab 1. Oktober die Nachfolge von Wolfgang Waldner antreten. Strasser nannte die stärkere Positionierung des Museumsquartiers als "Kunstschaffensraum" als vordringlichste Aufgabe.

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Tobias Natter wird museologischer Leiter des Leopold Museums im Museumsquartier

Der erfahrene Kunsthistoriker und Experte für die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts leitete zuletzt das Vorarlberger Landesmuseum, wo er ein neues museologisches Konzept ausarbeitete.

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Bühnen Graz 2011/2012

Der Lenkungsausschuss der Theaterholding Graz-Steiermark verlängerte den 2014 auslaufenden Finanzierungsvertrag bis 2017, womit die Zukunft der Bühnen Graz vorerst gesichert ist. Mit der Entscheidung wurden Aufbauarbeit und künstlerische Leistungen gewürdigt, die über die Landesgrenzen hinausstrahlen, wie die Auszeichnungen für das Schauspielhaus erkennen lassen. Den Intendantinnen Anna Badora (Schauspielhaus), Elisabeth Sobotka (Oper) und Intendant Michael Schilhan (Next Liberty) wurde eine Vertragsverlängerung angeboten.

Auf dem Spielplan der Grazer Oper steht zur Eröffnung der Saison 2011/2012 die Tanz-Uraufführung von "Upper Room", eine neue Choreographie von Ballettdirektor Darrel Toulon (17. September) sowie Giuseppe Verdis "Otello" und darauf abgestimmt ein italienisch ausgerichtetes Eröffnungskonzert der Grazer Philharmoniker unter Johannes Fritzsch (Verdi, Respighi, Rossini, Nino Rota) (18. September) auf dem Programm. Ab 6. November wird "Pique Dame" von Tschaikowski (Musikalische Leitung: Tecwyn Evans, Inszenierung: Peter Konwitschny) als Koproduktion mit der Oper Leipzig, aufgeführt werden. Ab 21. Jänner 2012 wird "Elektra" von Richard Strauss (Musikalische Leitung: Johannes Fritzsch Inszenierung: Johannes Erath), ab 30. März 2012 "Maria Stuarda" von Gaetano Donizetti (Musikalische Leitung: Gaetano d‘Espinosa, Inszenierung, Bühne, Kostüme & Licht: Stefano Poda) geboten.

Tanz: "Deal.West.East", die zweite Studioproduktion der Tanzkompanie der Oper Graz, könnte ein Stück jüngster Tanzgeschichte schreiben. Sie wird von den preisgekrönten Nachwuchs-Choreographen Dong Jie aus China und James Wilton, Gewinner des "Global Dance Contest" in London, gestaltet und ab 22. März 2012 zu sehen sein. "Dido and Aeneas/DnA" (musikalische Leitung Johannes Fritzsch, Inszenierung & Choreographie: Darrel Toulon), ein Tanztheater in 7 Szenen von Christian Jost, ist ein Auftragswerk, das sich inhaltlich und musikalisch auf Purcells Barockoper aus dem Jahr 1689 bezieht. Es wird ab 24. Mai 2012 aufgeführt. Die Oper Graz beschließt mit dieser Uraufführung nach "Nomaden" zu Musik von Bach und Händels "Messiah" ihren dreiteiligen Barockzyklus.

Das Musical "Singin' in the Rain" wird wieder aufgenommen, zudem wird "Gigi" von Alan Jay Lerner & Frederick Loewe geboten. Ab 7. Dezember wird eine Neuinszenierung der Operette "Ein Walzertraum" von Oscar Straus in der Regie von Michael Schilhan und unter Dirigent Marius Burkert gezeigt, die sich auf die Uraufführungsfassung stützt, um dem großartigen Komponisten Oscar Straus endlich gerecht zu werden.

Für junges Publikum werden ab 20. November die Kinderoper "Das kleine Gespenst" von Walther Soyka, eine Produktion der Wiener Taschenoper in Kooperation mit der Oper Graz, ab 25. Jänner 2012 "Das ist doch der Gipfel!" auf den Spuren von Ernst Krenek mit Schauspielerin Julia Stemberger sowie ab 10. Mai die Märchenoper "Die arabische Prinzessin" von Juan Crisóstomo de Arriaga geboten.

Konzerte: Unter anderem steht am 21. Oktober ein Klavierabend mit Daniel Barenboim auf dem Programm, ab 13. November erweitert die neue Konzertreihe "Klassik am Sonntag" das Angebot der Oper Graz.

Schauspiel: Auf dem Programm stehen "Punk Rock" von Simon Stephens (Inszenierung Stefan Behrendt, Kooperation mit dem Institut für Schauspiel an der Kunstuniversität Graz, Premiere 25. September), "Der goldene Drache" von Roland Schimmelpfennig (Inszenierung: Sarantos Zervoulakos, Premiere 29. September) und "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch (Inszenierung: Bernadette Sonnenbichler Premiere 12. November). Regisseur Boris Nikitin entwickelt sein zweites Projekt, diesmal zum Thema Freiheit und Sicherheit: "Bartleby oder Sicherheit ist ein Gefühl" (Arbeitstitel), das am 2. Mai 2012 uraufgeführt werden soll.

Das Grazer Jugendtheater Next Liberty eröffnet die Saison am 15. September mit Astrid Lindgrens "Ronja Räubertochter" (Inszenierung Michael Schilhan). Im November stehen die Premieren des Musicals "Jim Knopf und die Wilde 13" von Konstantin Wecker nach Michael Ende sowie Janoschs "Oh wie schön ist Panama" auf dem Programm. Im Frühling 2012 folgen "Die Räuber" von Schiller, "Frühstück mit Wolf" von Gertrud Pigor und "Der Glöckner von Notre Dame" von George Isherwood, eine österreichische Erstaufführung in der Inszenierung von Helge Stradner.

Webtipp: Theater Graz

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Kunsthaus Graz zeigt Ai Weiwei

Die Ausstellung stellt mit Fotos und Videos den Kommunikator und Erinnerer in den Mittelpunkt und wurde vom Fotomuseum Winterthur übernommen. Ai Weiwei fotografierte bereits während seines 10-jährigen Aufenthalts in New York und begann nach seiner Rückkehr nach Peking die städtebaulichen und gesellschaftlichen Realitäten in China zu dokumentieren und im Internet zu diskutieren. Die Schau zeigt von 18. September bis 8. Jänner 2012 neben dem documenta-Projekt "Fairytale" auch Blog- und Handy-Fotografien. Die Schau ist das erste große Ausstellungs- und Buchprojekt von Weiwei's Foto- und Videoarbeiten und will Vielfältigkeit, Vielschichtigkeit, Vernetztheit des konzeptuellen, gesellschaftskritischen Künstlers aufzeigen.

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"Das andere Heimatmuseum" im Schloss Lind

Das Museum, eine Art Gesamtkunstwerk, wurde 1996 im Schloss Lind bei Neumarkt in der Steiermark vom Wiener Künstler Aramis (Hans Peter Sagmüller) gegründet. Neben einer Personale, die dem 2010 verstorbenen Künstler gewidmet ist, widmet sich das andere Heimatmuseum ortspezifischer Kunst, sowie, in Form von assoziativen Installationen, der jüngeren Zeitgeschichte und verdrängten Aspekten der österreichischen Identität – es enthält auch eine Erinnerungsstätte an das KZ-Nebenlager von Mauthausen, das hier 1942 bis 1945 20 politische Gefangene – vorwiegend aus Spanien und Polen – und 50 russische Strafgefangene festhielt. Aramis Lebensprojekt wird vom Kärntner Regisseur, Autor und Theatermacher Andreas Staudinger und Aramis Witwe Britta Sievers fortgesetzt und kann bis 31. Oktober besucht werden.

Webtipp: Schloss Lind

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Rektorenchef gesucht: Ein Präsident für 21 Unis

Hans Sünkel stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl als Rektor der TU Graz – und räumt damit auch den Sessel des Präsidenten der Österreichischen Universitätenkonferenz (Uniko). Der prestigeträchtige Posten wird daher im Herbst neu besetzt: Noch sind sich die Rektoren und Rektorinnen uneinig. Die drei Favoriten: Uni-Salzburg-Chef Heinrich Schmidinger, Angewandte-Rektor Gerald Bast und Wolfgang Schütz (Medizin-Uni Wien).

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Hochschulkonferenz startet im Herbst

Ab Herbst soll in Österreich ein neues Gremium – die "Hochschulkonferenz" – für eine bessere Abstimmung der Angebote von Universitäten und Fachhochschulen (FH) sorgen.

Bis Ende 2011 soll der Hochschulplan in Grundzügen fertig sein. Das Wunschziel von Minister Töchterle: 30 Prozent aller Studierenden sollten Fachhochschulen besuchen.

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Spitzenplätze für Österreichs Volkswirtschafts-Fakultäten

Große Sprünge nach vorne gelangen den österreichischen Universitäten bei der von der deutschen Tageszeitung "Handelsblatt" durchgeführten Reihung der besten deutschsprachigen Fakultäten für Volkswirtschaftslehre (VWL). Unter den vier heimischen Hochschulen, die es unter die Top 20 geschafft haben, stellt die Uni Wien auf Platz 7 die beste Adresse für Volkswirte in Österreich dar. Das Ranking misst die Forschungsleistungen in den Bereichen VWL und Statistik.

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WIFO-Studie bestätigt Erfolg der österreichischen Forschungs-Offensive

Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren, haben die Wirtschaftskrise gut bewältigt und stehen jetzt besser da als vor der Krise, sogar die Exportquote steigt: Das zeigt eine aktuelle Studie des WIFO. "Diese Studie bestätigt unseren Weg", sagt Innovationsministerin Doris Bures, "wir sind während der Krise für die Unternehmen eingesprungen und haben ganz massiv in Forschung und Entwicklung investiert".

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Ende der Hauptschule ab 2015

Unterrichtsministerin Claudia Schmied will, in Absprache mit dem Koalitionspartner ÖVP, bis zum Schuljahr 2015/2016 die "Neue Mittelschule" flächendeckend als Regelschule einführen. Eltern und Schüler sind laut einer Studie mit diesem Schultyp sehr zufrieden. Die Gymnasien bleiben als eigener Schultyp erhalten.

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Bund und Länder schütten zu Schulbeginn Füllhorn aus

Um nach dem Sommerurlaub zu Schulbeginn finanziell gut über die Runden zu kommen, werden Österreichs Familien sowohl vom Bund als auch von den Ländern unterstützt. So wurde etwa erst im Vorjahr der bis dahin verpflichtende Selbstbehalt für Schulbücher abgeschafft. Auch Wörterbücher und Atlanten werden (wieder) gratis an die Schüler ausgegeben. An Kinder zwischen 5 und 15 Jahren wird eine 13. Familienbeihilfe ausbezahlt. Darüber hinaus werden Familien zu Schulbeginn auch in den meisten Bundesländern finanziell gefördert – wenn auch dafür oft nur bei sozialer Bedürftigkeit.

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Sendebeginn für ORF III und ORF Sport Plus am 26. Oktober

Pünktlich zum österreichischen Nationalfeiertag am 26. Oktober werden die beiden Spartensender ORF III und ORF Sport Plus den Sendebetrieb aufnehmen. Das gab ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz nach der Einigung mit der österreichischen Wettbewerbsbehörde bekannt. Kernthemen von ORF III: zum einen Kultur, Religion, Volkskultur und Regionalität, zum anderen österreichische Zeitgeschichte und Zeitgeschehen.

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ORF baut erfolgreiche TVthek aus

Seit Sommer hat der ORF sein Angebot in der ORF-TVthek von 70 auf 110 Sendungen erweitert: Nicht nur aktuelle Informationssendungen wie die Zeit im Bild, auch Dokumentationen, Telenovelas, Kinderprogramm, Krimis, Wirtschaftsmagazine und regionale Sendungen sind jetzt online sieben Tage lang abrufbar.

Die ORF-Mediathek nutzen pro Monat an die 500.000 Österreicherinnen und Österreicher, beliebt sei vor allem untertags der Livestream. Geplant ist laut Online-Direktor Thomas Prantner ab 2012 auch eine Radiothek.

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Wiener Ärzte starten Lungen-Studie

Spezialisten am Ludwig-Boltzmann-Institut für COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Pneumologische Epidemiologie am Otto Wagner Spital in Wien starten im Herbst erstmals eine große Langzeitstudie, bei der mehr als 10.000 Österreicherinnen und Österreicher zwölf Jahre lang regelmäßig untersucht werden. Die Forschung erwartet sich bisher fehlende repräsentative Daten. Die Gesundheit der Lunge beeinflusst den gesamten Organismus, weiß man heute.

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UEFA-Präsident Platini zu Besuch in Österreich

Im Rahmen des Besuchs von Michel Platini in Österreich besuchte der Präsident des Europäischen Fußballverbandes auch das neue Frauen-Fußballzentrum in St. Pölten. Platini zeigte sich sowohl von der Schule als auch vom neuen Stadion, das in direkter Nachbarschaft zum Zentrum errichtet wird, begeistert.

Sportminister Darabos und Präsident Platini nutzten die Gelegenheit auch für einen Gedankenaustausch zu aktuellen Themen: Wettbetrug und Gewalt im Stadion sind Probleme, mit denen auch die UEFA in zunehmendem Maße befasst ist. In diesen Fragen soll in den kommenden Jahren enger zwischen europäischen Sportverbänden und Europäischer Union zusammen gearbeitet werden, waren sich Platini und Darabos einig.

Das Nationale Zentrum für Frauenfußball ist Teil des Talentförderprogramms des ÖFB und soll die Spielerinnen beim Übergang vom Junioren- in den Profifußball unterstützen. Es bietet intensives Training zur Erreichung eines hohen technischen und taktischen Niveaus an. Der persönlichen Entwicklung der jungen Spielerinnen wird ebenfalls große Bedeutung beigemessen. Im Bereich der Hochschulbildung werden in der Akademie Studiengänge in Sportwissenschaft, Sportmedizin und Psychologie angeboten.

Im Dezember 2010 beschloss das Exekutivkomitee der UEFA, den Frauenfußball zu fördern und jeden der 53 UEFA-Mitgliedsverbände von 2012 bis 2016 mit einem jährlichen Zuschuss von 100.000 Euro für die Entwicklung des Frauenfußballs zu unterstützen.

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EM-Countdown: Volleyball-Botschafter trafen sich im imperialen Ambiente

Sportminister Norbert Darabos und ÖVV-Präsident Peter Kleinmann luden knapp eine Woche vor Beginn der Volleyball-Europameisterschaft zum großen EuroVolley-Kick-Off-Event in Partnerschaft mit UNIQA auf die Gloriette im Schlosspark Schönbrunn. Zahlreiche Botschafter der Teilnehmerländer sowie EM-Botschafter kamen.

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Ski-Athleten protestieren gegen vom Ski-Weltverband geplante Änderungen

Die Sicherheits-Diskussion geht nach der geringfügigen Rücknahme der radikalen Regeländerung für Riesentorlauf-Ski, die einem Ende für Carving-Ski gleichkommt, unvermindert weiter. Dabei kritisieren Österreichs Ski-Athleten vor allem, von der FIS weitgehend ignoriert zu werden. Sie halten andere Möglichkeiten, die Sicherheit zu verbessern – wie engere Kurssetzung, einheitliche Pistenpräparierung oder Änderungen bei den Anzügen – für praktikabler und der Attraktivität des Sports zuträglicher. Fast 190 Skifahrerinnen und Skifahrer haben auf einer eigens eingerichteten Homepage ihre Solidarität mit den Forderungen kundgetan.

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Hermann Maier trägt auch bei "Madame Tussauds" Rennanzug

Den berühmten ehemaligen Skirennläufer "Herminator" gibt es nun gleich doppelt: Seit 9. September ist in der Wiener Dependance von "Madame Tussauds" eine Wachsfigur von Hermann Maier ausgestellt. Für die Erstellung des Maier'schen Wachsdoubles reiste im September 2010 ein Künstlerteam aus London an. Während eines dreistündigen "Sittings" wurden rund 500 Messungen an Kopf und Körper des Sportlers vorgenommen.

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Nationalpark Neusiedler See: "Geheimnisvolle Unterwasserwelt"

Mit der Ausstellung "Abgetaucht! Die geheimnisvolle Unterwasserwelt des Nationalparks" möchte der Nationalpark Neusiedler See Besuchenden die Wasserfauna des Naturreservats näher bringen. Die mit EU-Mitteln geförderte Ausstellung läuft im Informationszentrum in Illmitz und parallel im ungarischen Nationalparkzentrum Fertöuljak und wird von durchgehend zweisprachigen Broschüren begleitet. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung möchte nicht nur Highlights der Tier- und Pflanzenwelt präsentieren, sondern vor allem Zusammenhänge aufzeigen und den Besuchenden motivieren, sich mehr Zeit für das persönliche Naturerlebnis zu nehmen.
Webtipp: Naturerlebnistage

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Durch die Vielfalt des Waldviertels

Die Frage, was denn besonders typisch für das Waldviertel sei, kann niemand beantworten. Es gibt Wege, auf denen man sozusagen alle Aspekte dieser traumhaften Landschaft auskosten kann. Dazu gehört der Panoramaweg von Bad Traunstein, der zwar wenig Panorama bietet, dafür aber viel Interessantes und Abwechslungsreiches. Auf romantische Waldpassagen mit dunklen Felsgruppen folgen freie Flächen mit bunten Wiesen und Feldern.

Webtipp: Waldviertel":http://www.waldviertel.at

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