Montag, 21. Juni 2010

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Novelle zum Immissionsschutzgesetzes Luft passierte Ministerrat

Der Ministerrat hat am 15. Juni unter anderem die Novelle des "Immissionsschutzgesetzes Luft" (IG-Luft) beschlossen. Damit wird nicht nur die neue EU-Luftqualitätsrichtlinie umgesetzt, sondern werden erstmals die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Länder mehr Kompetenzen und Möglichkeiten für Lenkungsmaßnahmen zur Schadstoff- und Feinstaubreduktion an Verkehrsrouten und in Ballungszentren erhalten. Für die Schaffung von so genannten Umweltzonen – Fahrverbote für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß – wurden einheitliche Standards festgelegt. Genaue Kriterien für die Kennzeichnung der Fahrzeuge nach Abgasklassen müssen noch definiert werden. Erstmals soll es auch ein Grenzwertsystem für den extrem gesundheitsschädlichen Feinstaub PM 2,5 geben. Das Gesetz soll noch vor der Sommerpause im Nationalrat beschlossen werden.

Grünes Licht gab es im Ministerrat auch in Sachen Ärzte-GmbH. Ziel sei es, so Faymann, die medizinische Versorgung effizient und uneingeschränkt sicher zu stellen. Demnach können Ärztegemeinschaften künftig die bisher überlasteten Spitalsambulanzen entlasten und den Patienten flexiblere Öffnungs- beziehungsweise kürzere Wartezeiten bieten. Profitieren wird davon auch der ländliche Bereich durch besser abgestimmte Versorgung.

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Kanzler Faymann: Müssen in Qualität der Bildung investieren

Die Bundesregierung habe "Wort gehalten, die Ausbildungsgarantie greift", betonte Bundeskanzler Werner Faymann nach dem Ministerrat am 8. Juni. Die jüngsten Daten zu Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung würden zeigen, dass Österreich europaweit nicht nur die zweitniedrigste Jugendarbeitslosigkeit habe (Mai 2010: -10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat), sondern auch die geringste Dauer der Arbeitslosigkeit insgesamt vorweise (durchschnittlich drei Monate), so Faymann.

Erstmals seit Beginn der Krise vor zwei Jahren steige in Österreich die Beschäftigung, während die Arbeitslosigkeit zurückgehe (Mai 2010: -5,3 Prozent unter dem Vorjahr). Das sei auch auf die außerbetrieblichen Lehrstellen zurückzuführen, denn die Anzahl der Lehrstellen in den Betrieben selbst sei in diesem Zeitraum um 4 Prozent gesunken. "Die Ausbildungsgarantie hat bewirkt, dass jeder, der jetzt eine Lehrstelle sucht, bis Herbst eine gefunden haben wird", erklärte der Bundeskanzler.

Gebot der Stunde sei es, in die Qualität der Bildung zu investieren, forderte Faymann. Um Defizite auszugleichen müsse bereits im Vorschulalter angesetzt werden. Auch die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen sowie der Ausbau von Ganztagsschulen seien nötig.

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Familienbericht 1999 bis 2009

Familienstaatssekretärin Christine Marek hat am 14. Juni den Familienbericht für die Jahre 1999 bis 2009 präsentiert. Als Erfolg verbuchte Marek, dass Österreich "ein verlässliches Familienland" bleibe und österreichische Standards in vielen Bereichen als Maßstab für andere europäische Länder gelten könnten. Im europäischen Vergleich liege Österreich mit hohen monetären und sachbezogenen Familienleistungen im Spitzenfeld.

Forcieren müsse man allerdings die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, unterstrich Marek einen der zentralen Eckpunkte auf der familienpolitischen Agenda. Dieser Aspekt sei entscheidend für die Geburtenrate. Es müsse daher bessere Rahmenbedingungen für Kinder geben. Eine Reihe von Maßnahmen sei bereits gesetzt worden, darunter das 2002 eingeführte Kinderbetreuungsgeld, das nunmehr in vier Pauschalvarianten und seit Jänner 2010 auch in einer einkommensabhängigen Variante bereitstehe. Weitere Maßnahmen waren laut Marek die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten und der Ausbau der institutionellen Kinderbetreuung.

Laut Prognose wird die Zahl der Familien bis 2050 um rund 12 Prozent auf 2,6 Millionen anwachsen. 2007 waren es 2,3 Millionen. Der Anteil an kinderlosen Ehepaaren wird steigen, jener an Paaren mit Kindern sinken.

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Nationalrat beschloss ORF-Gesetz

Der Nationalrat hat am 17. Juni mit den Stimmen der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP sowie der FPÖ das ORF-Gesetz beschlossen. Damit wurde das Fundament für eine verfassungsrechtlich unabhängige Medienbehörde gelegt. Wichtigster Aspekt für den ORF selbst ist die Gebührenrefundierung. Dieser bekommt 160 Millionen Euro an zusätzlichen Gebührengeldern, verteilt auf vier Jahre. Voraussetzung ist allerdings, dass die neue Medienbehörde die Struktur- und Sparmaßnahmen ausreichend erfüllt sieht. So müssen unter anderem ein neuer Spartenkanal für Politik und Kultur etabliert und der Anteil österreichischer Filme und Serien im Programm erhöht werden.

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Bundeskanzler Faymann bei EU-Gipfel in Brüssel

Die 27 EU-Staats- und Regierungschefs haben sich am 17. Juni bei ihrem Gipfeltreffen in Brüssel auf die Einführung einer Bankenabgabe geeinigt. Damit sollen die Banken, die für ihre Rettung über 1.200 Milliarden Euro erhielten, nun ihrerseits die Kosten der Krise mittragen. Zu diesem Zweck soll ein "System von Abgaben und Steuern für Finanzinstitute" installiert werden. Strukturelle Details sind noch offen. Beim G20-Gipfel Ende Juni in Toronto will die EU eine weltweite Bankenabgabe fordern. Sollte dies scheitern, werde Europa im Alleingang handeln, lautet die Botschaft.

Punkto Finanztransaktionssteuer steht eine EU-Soloaktion hingegen nicht zur Debatte: Jene Steuer wäre unter den Mitgliedstaaten nur dann mehrheitsfähig, sollte sie global eingeführt werden. Somit scheint das Thema Finanztransaktionssteuer zumindest fürs Erste vom Tisch zu sein, da seitens der G20-Partner keine Zustimmung zu erwarten ist. Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Österreich hatten sich für eine allfällige EU-Lösung eingesetzt.

Geeinigt haben sich die EU-Länder unterdessen auf die Veröffentlichung von Banken-Stresstests, die die großen systemrelevanten Institute betreffen. Damit sollen Vertrauen geschaffen und die Finanzmärkte beruhigt werden. Bundeskanzler Werner Faymann begrüßte diesen Beschluss. In Österreich seien diese Tests bereits gemacht worden oder im Fertigwerden. Veröffentlichen sollte man diese spätestens in zwei Wochen, "um zu zeigen, wie stark das System in Europa ist", sagte der Bundeskanzler.

Verabschiedet wurde beim EU-Gipfel in Brüssel zudem die neue Wirtschaftsstrategie "Europa 2020": Sie soll durch Förderung von Forschung, Bildung und Klimaschutz für mehr Wachstum und Beschäftigung sowie weniger Armut sorgen. Beschlossen wurden weiters eine Verschärfung des Euro-Stabilitätspakts und die Überwachung der nationalen Haushaltsdaten. Grünes Licht gab es für Estlands Beitritt zur Eurozone mit 1. Jänner 2011.

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Bundeskanzler Faymann in Israel

Bundeskanzler Werner Faymann absolviert vom 23. bis 24. Juni einen Arbeitsbesuch in Israel. Auf dem politischen Programm stehen unter anderem Gespräche mit dem israelischen Präsidenten Shimon Peres sowie mit Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, Außenminister Avigdor Liberman und Oppositionsführerin Tzipi Livni. Zentrales Thema ist der Friedensprozess in Nahost, ein Schwerpunkt der österreichischen Außenpolitik. In Jerusalem besucht Faymann das Grab von Theodor Herzl, "Vater des Zionismus", und die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, wo er aus Österreich stammende Pensionisten trifft.

Bei einer Kurzvisite in den palästinensischen Autonomiegebieten sind in Ramallah Gespräche mit Präsident Mahmoud Abbas und Ministerpräsident Salam Fayyad vorgesehen.

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Premiers von Griechenland und Ungarn bei Weltbank-Treffen in Wien

Das Treffen des internationalen Bankenverbands (Institute of International Finance/IIF) in der Wiener Hofburg (9. bis 11. Juni) stand ganz im Zeichen der Schuldenkrise. Erörtert wurden unter anderem die globale Koordination von Wirtschaftspolitiken und die zunehmende Bedeutung der Emerging Markets. Unter den prominenten Polit- und Finanzgrößen aus aller Welt waren neben heimischen Top-Bankern, EZB-Chef Jean-Claude Trichet oder dem schon legendären US-Finanzinvestor George Soros auch die Ministerpräsidenten von Ungarn und Griechenland, Viktor Orban und Giorgos Papandreou. Bundeskanzler Werner Faymann empfing beide Regierungschefs zu bilateralen Gesprächen.

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EU akzeptiert Gen-Anbauverbot in Österreich

Die EU lässt Mitgliedstaaten ab 13. Juli selbst über den Anbau gentechnisch veränderter Organismen (GVO) entscheiden und akzeptiert damit auf Dauer auch Österreichs Gen-Anbauverbot. "Staaten, die GVO-frei sind, können es bleiben", freute sich Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich nach einem Treffen mit den zuständigen EU-Kommissaren am 11. Juni in Brüssel. Künftig soll eine simple Erklärung für das Verbot ausreichen. Die De-facto-Zuständigkeit der Mitgliedstaaten soll rechtlich abgesichert werden.

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Global Peace Index: Österreich viert-friedlichstes Land der Welt

Österreich ist einem neuen Ländervergleich zufolge das viertfriedlichste Land der Welt. An der Spitze der von der Economist Intelligence Unit (EIU) erstellten Vergleichsstudie
liegt Neuseeland, gefolgt von Island und Japan. Schlusslicht ist wie bisher der Irak. Ausschlaggebend waren Faktoren wie politische Stabilität und die Achtung vor Menschenrechten. 2008 lag Österreich noch auf Platz 10.

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OeNB-Prognose: Österreichs Wirtschaft wächst 2010 um 1,6 Prozent

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) geht in ihrer am 14. Juni präsentierten gesamtwirtschaftlichen Prognose davon aus, dass die heimische Wirtschaft heuer real um 1,6 Prozent wächst, nachdem man 2009 ein Minus von 3,4 Prozent verzeichnet hatte. 2011 und 2012 wird sich das Wachstum laut Schätzung der Notenbank auf 1,8 Prozent beziehungsweise 2,1 Prozent beschleunigen.

Entgegen der Prognose im Dezember 2009 würden sich die Konjunkturaussichten nun vor allem wegen der rascheren Erholung des Welthandels sowohl für heuer (+0,4 Prozentpunkte) als auch für 2011 (+0,2) günstiger darstellen, so die OeNB. Die Notenbank ist damit optimistischer als die Experten von Wifo (Wirtschaftsforschungsinstitut) und IHS (Institut für Höhere Studien) sowie die EU-Kommission, die für 2010 unisono ein BIP-Wachstum von 1,3 Prozent prognostizieren. Für 2011 rechnete die EU-Kommission Anfang Mai mit einem Plus von 1,6 Prozent, Wifo und IHS hatten Ende März ein Wachstum von 1,4 Prozent beziehungsweise 1,7 Prozent erwartet. Die mittelfristigen Wachstumsaussichten schätzt die OeNB laut ihrem Gouverneur Ewald Nowotny jedoch als "gedämpft" ein.

Bei den Exporten rechnet die OeNB nach einem 15-prozentigem Rückgang 2009 heuer wieder mit einem Zuwachs von 4,6 Prozent. 2011 werde es bei den Ausfuhren ein Plus von 5,4 Prozent, 2012 einen Anstieg um 6,1 Prozent geben.

Für den Arbeitsmarkt erwartet man keine nachhaltige Trendwende. Die Teuerung werde wegen der hohen Energiepreise im März und April steigen. Für 2010 geht die OeNB von einer Inflationsrate in Höhe von 1,7 Prozent aus.

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35 Millionen Euro für "Förderaktion Photovoltaik" 2010

Mit 35 Millionen Euro stehen 2010 im Rahmen der "Förderaktion Photovoltaik" um 75 Prozent mehr Mittel zur Verfügung als 2009 (20 Millionen Euro). Gleichzeitig wurde die Förderung je installiertem Kilowatt faktisch halbiert. Damit können heuer 5.500 neue Anlagen von privaten Häuslbauern gefördert werden – statt etwa 1.900 in der Vorjahresaktion, wie Umweltminister Nikolaus Berlakovich und der Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, Ingmar Höbarth, am 10. Juni in einer gemeinsamen Pressekonferenz mitgeteilt haben.

Berlakovich betonte, dass noch nie so viel Geld für die Förderung der Photovoltaik bereit gestanden sei. Die Förderaktion leiste einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des Klimaschutzzieles, den Anteil erneuerbarer Energie auf 34 Prozent zu steigern. Mehr erneuerbare Energie sei die richtige Antwort auf das "Tschernobyl der Ölindustrie", das sich gerade im Golf von Mexiko abspiele, so der Umweltminister. Mit dem Geld könne man heuer rund 26 MW Maximalleistung (peak) installieren, im Vorjahr seien es 8.400 kW gewesen, rechnete Klimafonds-Chef Höbarth vor. Die Förderung solle einen Umsatz von 110 Millionen Euro in Bewegung setzen. Man rechnet damit, dass die durchschnittliche Förderhöhe je Antrag über 6.000 Euro liegen wird.

Die Förderung richtet sich ausschließlich an Privathaushalte für eine Maximalleistung von fünf Kilowatt. Pro Kilowatt werden bei frei stehenden oder auf vorhandenen Dächern installierten Anlagen bis zu 1.300 Euro gezahlt. Der Klimafonds selbst fördert maximal 30 Prozent der Investitionskosten, allerdings kann die Förderung mit Landesförderungen kombiniert werden, womit die Gesamtförderung auf bis zu 50 Prozent der Investitionssumme oder 2.400 Euro je kW Maximalleistung steigt.

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Wiener Börse steigt mit 20 Prozent bei CEGH ein

Die Wiener Börse AG beteiligt sich mit 20 Prozent am Gashandelsplatz CEGH (Central European Gas Hub AG). Der Öl- und Gaskonzern OMV und die Wiener Börse würden damit ihre erfolgreiche Kooperation fortsetzen, erklärten die beiden Unternehmen am 17. Juni. Der CEGH ist als eine Tochter der OMV Gas & Power GmbH eine der wichtigsten Handelsplattformen für Erdgas in Kontinentaleuropa. 2009 erreichte der CEGH ein Handelsvolumen von etwa 2 Milliarden Kubikmetern im Monat.

Der wichtigste Handelspunkt des CEGH ist mit dem Gasverteilerknoten Baumgarten auch eine wichtige Drehscheibe für den Gastransit in Zentraleuropa. Die Bedeutung von Baumgarten soll in den kommenden Jahren durch Anknüpfung neuer Pipelines wie "Nabucco" und "South Stream" weiter steigen.

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Neue Siemens-City in Wien

Bundespräsident Heinz Fischer hat am 11. Juni bei der Eröffnung der neuen "Siemens City" in Wien-Floridsdorf betont, dass der Weltkonzern mit dem 150-Millionen-Euro-Bau beweise, wie sehr es sich lohne, in Wien beziehungsweise Österreich zu investieren. Neuer Siemens-Österreich-Chef ist Wolfgang Hesoun (Porr). Er tritt ab 1. Juli die Nachfolge Brigitte Ederers an, die in den Siemens-Vorstand nach München berufen wurde.

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Zur Fußball-WM: Spindelegger eröffnet Afrika-Schau im MuseumsQuartier

Wenige Tage vor Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft eröffnete Außenminister Michael Spindeleggger mit MuseumsQuartier (MQ)-Geschäftsführer Wolfgang Waldner und dem Botschafter der Republik Südafrika, Xolisa Mfundiso Mabhongo, die Ausstellung "Ke Nako Afrika – Afrika jetzt!" Die Ausstellung ist das Herzstück der gleichlautenden Veranstaltungsreihe, die von der Austrian Development Agency (ADA) mit dem Wiener Institut für den Internationalen Dialog und Zusammenarbeit (VIDC) und der Afrika-Vernetzungsplattform (AVP) initiiert wurde. Dabei werden unterschiedliche Aktivitäten von Bildungs-, Kultur- und zivilgesellschaftlichen Organisationen in ganz Österreich unter ein Dach gebracht.

"Wir wollen die Fußball-Weltmeisterschaft und die dadurch entstehende Aufmerksamkeit für Afrika nutzen, um zu einem zeitgemäßen Afrika-Bild beizutragen – eines jenseits von Klischees, Kriegen und Katastrophen. Es geht vor allem darum, das junge, kreative und moderne Afrika kennenzulernen. Denn auch das ist unsere Aufgabe in der Entwicklungszusammenarbeit: Sensibilisierung der Menschen in Österreich und Zusammenarbeit auf partnerschaftlicher Basis, sowohl hier bei uns als auch in den Partnerländern", so Spindelegger.

Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck über das alltägliche Leben in Afrika. Auf einer virtuellen Ebene erleben die Besucherinnen und Besucher durch Fotos, Filme und Musik ein Afrika, das sie vielleicht bisher nicht kannten. Die Bandbreite reicht von Themen des Alltags, urbanem Leben und Freizeit bis hin zu Lifestyle und Mediennutzung.

Ausstellungsort ist bis 11. Juli der MQ-Haupthof, wo der Container täglich von 12 bis 20 Uhr frei zugänglich ist. Begleitet wird die Schau von einem umfangreichen Rahmenprogramm, das von traditionellen Songs, Poetry und Rap bis zu zeitgenössischer Tanzperformance und Akrobatik reicht. Auch Otto Lechner & Windhunde werden am 28. Juni aufspielen, bevor sie weiter nach Ostafrika reisen.

www.museumsquartier.at, www.entwicklung.at, www.kenako.at

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Zum Tod von Hans Dichand

Hans Dichand, einer der bedeutendsten Zeitungsmacher der österreichischen Nachkriegszeit, ist am 17. Juni 89-jährig in Wien verstorben. 1959 holte er die von den Nazis eingestellte "Kronen Zeitung" aus der Versenkung und machte das – von Kritikern oft als kleingeistig und populistisch eingestufte - kleinformatige Blatt zur auflagenstärksten Zeitung Österreichs. 1988 schloss sich die "Krone" mit dem "Kurier", an dem sich die deutsche Verlagsgruppe WAZ mit rund 49 Prozent beteiligt hatte, zu einem bis heute marktbeherrschenden Konzern, der Mediaprint, zusammen. Die WAZ ist auch seit Ende der 80er Jahre Hälfteeigentümer der "Krone". Die Anteile hatte sie von Dichands ehemaligem Partner Kurt Falk erworben. Zuletzt wird in Wien immer wieder kolportiert, dass sich die "Krone" mit Hilfe von Raiffeisen demnächst von der WAZ freikaufen könnte.

Hans Dichand hinterläßt drei Kinder –"Krone"-Chefredakteur Christoph, Michael Johanna – und war mehrfacher Großvater. Der Medienmogul galt als einer der bedeutendsten Kunstsammler Österreichs und wohnte in einer von Wilhelm Holzbauer entworfenen Villa im Kaasgraben in Wien-Döbling.

Zum Ableben von Hans Dichand sagte Bundeskanzler Werner Faymann unter anderem: "Etwa drei Millionen Leserinnen und Leser halten und hielten der "Kronen Zeitung" über Jahre hinweg die Treue, was weltweit beispiellos ist. Gelingen konnte das nur durch die besondere Bindung zwischen Leser und Zeitung und dem regen Meinungsaustausch, dem durch umfangreiche Leserbriefseiten Raum gegeben wird. Ich schenke beim Lesen der "Kronen Zeitung" den Leserbriefseiten besondere Aufmerksamkeit. Die Leser selbst zu Wort kommen zu lassen und somit den Kontakt zwischen Zeitung und Leser zu verdichten, ist bestimmt eine der Ideen, die die "Krone" so erfolgreich gemacht haben. Ohne Hans Dichand und seine jahrzehntelangen Weggefährten wäre die Erfolgsgeschichte der Zeitung nicht vorstellbar".

Der Landeshauptmann der Steiermark, Franz Voves, meint vor den anstehenden Wahlen: "Ich lese diese Zeitung seit acht Monaten nicht mehr". Er trete vor allem gegen die Kandidaten der anderen Parteien an und nicht gegen die von der "Krone" veröffentlichte Meinung.

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Schönbrunn: "Sommernachtskonzert" der Wiener Philharmoniker bejubelt

Das Wetter konnte nicht schöner sein, der Nachthimmel nicht klarer: Am 8. Juni gaben die Wiener Philharmoniker im Schönbrunner Schlosspark ihr schon traditionelles "Sommernachtskonzert" bei freiem Eintritt. Mehr als 100.000 Menschen waren live dabei, obwohl das Konzert von ORF2 und 3sat übertragen wurde. Unter dem Motto "Mond – Planeten – Sterne" waren Werke von John Williams (Star Wars"-
Filmmusik), Gustav Holst ("Mars"), Otto Nicolai, Josef Lanner, Josef und Johann Strauß zu hören. Es dirigierte der designierte Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, Franz Welser-Möst, in Abwesenheit des schon seit längerer Zeit schwer erkrankten Seiji Ozawa, der die Idee zur Interpretation der Star Wars"- Musik hatte. Franz Liszts Klavierkonzert Nr. 2 wurde von Yefim Bronfman gespielt.

Dem Konzert wohnte auch die Staats- und Regierungsspitze bei – Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll, zahlreiche weitere Regierungsmitglieder und auch Altbundeskanzler Wolfgang Schüssel, der vor dem Konzert in der Orangerie noch seinen 65. Geburtstag gefeiert hatte. Das "Konzert für Österreich" mit den Wiener Philharmonikern im Schönbrunner Schlosspark war übrigens vor Jahren seine Idee.

Das nächste "Sommernachtskonzert" geben die Wiener Philharmoniker bei freiem Eintritt am 2. Juni 2011.

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Ehrenzeichenträger André Rieu spielt ab 2011 vor dem Schloss Schönbrunn

Vor dem Schloss Schönbrunn gibt der niederländische Geiger André Rieu mit seinem "Johann Strauß-Orchester" am 1. Juli 2011 ein Open-Air-Konzert. Der Kartenverkauf hat schon am 4. Juni 2010 begonnen. Vor kurzem hat er in der Wiener Stadthalle mit seiner Walzershow begeistert. Zumindest für drei Jahre soll der jährliche Wien-Gig von der Stadthalle nach Schönbrunn wandern und von ORF und ZDF übertragen werden.

André Rieu, geboren 1949 in Maastricht, stammt aus einer Musikerfamilie und wuchs mit klassischer Musik auf. Sein Vater war zu DDR-Zeiten Chefdirigent der Leipziger Oper und Dirigent des LSO (Limburgs Symfonie Orkest), in dem André jun. bis 1989 als Violinist spielte. Seine Ausbildung erhielt er unter anderem beim ungarischen Violinisten André Gertler in Brüssel. Seine Hinwendung zur Salonmusik begann 1978 mit seinem Ensemble "Het Maastrichts Salon Orkest", mit dem er sich vor allem in den Niederlanden und im deutsch-belgischen Grenzraum einige Bekanntheit erwarb. Seit Mitte der 1990er Jahre reist er mit seinem rund 50-köpfigen "Johann Strauß-Orchester" um die Welt, füllt bei seinen "Stadium Tours" große Hallen. Dabei benutzt er eine Kulisse des Schlosses Schönbrunn für das Orchester und Showeinlagen, wobei alles auf Großbildleinwände übertragen wird. Regelmäßig treten auch das Ballett der Wiener Staatsoper und der Wiener Volksoper auf. Fester Bestandteil sind auch Auftritte von Gastkünstlern wie der Sopranistin Carmen Monarcha.

Das klassische Repertoire wird durch Orchesterversionen von Schlagern und Popsongs ergänzt. Auch wenn der Ernsten Musik zugewandte Journalisten die Nase rümpfen und Rieus Produktionen als oberflächlich und gefällig kritisieren, so ist doch der Charme des jugendlich wirkenden André Rieu, der auf einer Geige Antonio Stradivaris spielt, und seines Orchesters umwerfend und zieht viele Menschen an, denen er mit seiner Musik viel Freude schenkt. Er selbst sagt: "Ich spiele jeden Abend "An der schönen blauen Donau" und es ist nie langweilig. Es hält mich jung und gesund".

André Rieu, auch Pate der Björn-Steiger-Stiftung für das Projekt "Retten macht Schule", ist zweifellos nicht nur ein erfolgreicher Bote der Musik der Strauß-Familie, sondern der Musiktradition Österreichs.

Wie viel er für das Image Österreichs leistet wurde auch von der Politik anerkannt: Kulturministerin Claudia Schmied überreicht ihm das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich.

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Franz Kafka-Preis an Václav Havel

Der ehemalige tschechische Staatspräsident, Schriftsteller und Bürgerrechtskämpfer Václav Havel (geboren 1936 in Prag) hat den Franz Kafka-Preis verliehen bekommen. Eine internationale Jury, darunter Marcel Reich-Ranicki und der britische Verleger John Calder, entschied für Havel.

Zentrales Thema in Havels dramatischem und essayistischem Werk ist die Entfremdung des Menschen von der sogenannten Lebenswelt. Hier gibt es deutliche Affinitäten zwischen Havel und Franz Kafka, seinem Kollegen aus dem deutschsprachigen Prager Judentum.
Diese Entfremdung sieht Havel als Ursache der Probleme der heutigen Menschheit. Sie sei durch eine von der Wissenschaft ermöglichte Technisierung der Ökonomie hervorgerufen worden. Das Leben in den kommunistischen Diktaturen sieht er als Extremform der Entfremdung an. Diesen sozialen Formationen liege die Vorstellung einer wissenschaftlich organisierten Gesellschaft – der sogenannte wissenschaftliche Sozialismus – zugrunde. Davon zeuge eine auf Lügen aufgebaute Gesellschaft, in denen Worte ihren Sinn verlören. Typisch sei, so Havel, etwa das Wort "Friede", das im Wesentlichen zur Stützung des Regimes diene.
Ähnliches hatte - lange vor Havel - George Orwell in "1984" beklemmend beschrieben.

Auch in seinen Essays widmet sich Havel durchgängig dem Thema der Entfremdung, in seinen Vorstellungen auch beeinflusst vom tschechischen Philosophen Václav Bĕlohradský.

Das wohl berühmteste Buch Havels ist "Briefe an Olga. Betrachtungen aus dem Gefängnis", das der Autor seiner damaligen, später frühverstorbenen, Frau schrieb.

Der neue Kafka-Preisträger befindet sich in illustrer Gesellschaft mit früher Geehrten – etwa mit Peter Handke, Philip Roth, Elfriede Jelinek und Harold Pinter.

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Alpenvereins-Ausstellung für Europäischen Museumspreis 2010 nominiert

Die Ausstellung des Oesterreichischen Alpenvereins "Berge, eine unverständliche Leidenschaft", die in der Hofburg Innsbruck auf 700 m2 seit 2007 gezeigt wird und noch bis Ende 2012 täglich geöffnet ist, wurde vom Europäischen Museumsforum für die in jeder Hinsicht hohe Qualität in der Präsentation der Sammlung für ein großes Publikum und für seine poetische Erzählweise ausgezeichnet und für den European Museum of the Year Award" nominiert. "Die hohe Qualität der Ausstellungsstücke aus der fast 150jährigen Geschichte des Oesterreichischen Alpenvereins verbunden mit einem innovativen pädagogischen Konzept sind dafür die wesentlichen Erfolgsfaktoren", freut sich Christian Wadsack, Präsident des Oesterreichischen Alpenvereins.

Laut der internationalen Jury leistet die Alpenvereins-Ausstellung einen wichtigen Beitrag zur Darstellung der Beziehung Mensch – Natur in allen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und philosophischen Aspekten.
Bisher haben rund 150.000 durchwegs begeisterte Menschen die Schau gesehen.

Nach 2012 soll die Ausstellung weitergehen – der Alpenverein sucht einen dauerhaften Museumsort im Zentrum von Innsbruck.

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WAGNER:WERK Museum Postsparkasse: Architektur des Roten Wien

WAGNER:WERK Museum Postsparkasse zeigt bei freiem Eintritt von 6. Juli bis 28. August die Ausstellung "Wagner-Schule: Rotes Wien, Architektur als soziale Utopie".

Um 1900 verfügten 95 Prozent aller Wiener Wohnungen
weder über WC noch Wasseranschluss und bestanden lediglich aus Gangküche und einem Zimmer. Die Sozialdemokratie forderte schon 1914 in ihrem kommunalpolitischen Programm den Bau von kommunalen Mietwohnungen, der bis zum Ende der Monarchie allerdings beinahe ausschließlich dem privaten Kapital überlassen blieb.

In den 1920er Jahren verwirklichte die sozialdemokratische Stadtregierung des "Roten Wien" ein ungeheures Bauvolumen von über 65.000 Wohnungen und Siedlungsgruppen. Beachtlich war auch die Qualität dieser neuen Sozialwohnungen, die nicht nur Wohnen erschwinglich machte, sondern auch ein breites Angebot an Infrastruktur für den täglichen Bedarf sowie kollektive Einrichtungen und Orte solidarisierender Kommunikation, wie zum Beispiel Kindergärten, Bibliotheken und Theater, vorsah.

Den Absolventen der Architekturschule Otto Wagners an der Akademie der Bildenden Künste in Wien – unter anderem Hermann Aichinger, Leopold Bauer, Alfons Hetmanek, Emil Hoppe, Ernst Lichtblau, Engelbert Mang, Heinrich Schmid, Heinrich Schopper - kommt innerhalb des Wohnbauprogramms eine besondere Bedeutung zu. Ihnen wurden die größten und prestigeträchtigsten Gemeindebauten zur Realisierung überantwortet, und ihre architektonischen Lösungen haben bis heute die Vorstellung vom Wiener Gemeindebau der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts geprägt.

Der "Gemeindebau" verstand sich als räumlich konzentrierter Ausdruck einer neuen Gesellschaft, der ein breites Angebot an Infrastruktur wie Bildung, Gesundheit und Kultur mit einschloss. Architektur wurde zum Träger einer sozialen Utopie. Die über das gesamte Stadtgebiet verteilten Bauten wurden zu einem Symbol der sozialpolitischen Stärke und dokumentierten auch mit ihren Namensbezeichnungen (Engels-, Adler-, Bebel-, Liebknecht-, Matteotti-Hof, et cetera.) das Recht auf eine eigene Geschichte der Arbeiterklasse. Zum symbolträchtigsten Bau des Roten Wien wurde der von Karl Ehn geplante Karl Marx-Hof.

Nach 1945 erreichte der Wiederaufbau nur selten die städtebaulichen und architektonischen Qualitäten der 20er Jahre. Man entdeckte sie erst wieder später, als eine neue Architektengeneration Alternativen zu einer als gesichtslos empfundenen Moderne suchte. Sie fand sie bei den Gemeindebauten des Roten Wien und hier vor allem bei den Otto Wagner-Schülern, die diesen großstädtischen Wohnbau geprägt hatten. Heute werden diese unter Denkmalschutz stehenden Bauten aufwendig saniert und bilden innerhalb des kommunalen Wohnungsbestandes – 220.000 Wohnungen – immer noch einen architektonischen und kulturpolitischen Höhepunkt.

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Förderreform ist voll im Gange: Gute Fortschritte bei Klausur im Burgenland

Rund 50 Expertinnen und Experten aus dem heimischen Sport trafen sich Anfang Juni in Bad Tatzmannsdorf zur ersten großen Runde zum Thema "Förderreform". Präsentiert wurden die ersten Ergebnisse der drei Arbeitsgruppen, die schon im Jänner
von Sportminister Norbert Darabos eingesetzt wurden.

Mit Prof. Wolfgang Mayrhofer übernahm ein ehemaliger Spitzensportler, seines Zeichens Olympia-Silbermedaillengewinner im Segeln 1980 in Moskau und jetziger Universitätsprofessor für Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien, die Projektkoordination. In zehn Workshops, in denen Kernthemen wie "One Stop Shop", "Vereinsförderung" oder "Trainerwesen" diskutiert wurden, konnten beachtliche Ergebnisse erarbeitet werden, die in den kommenden Monaten in ein Endpapier gefasst werden.

"Die Förderreform ist voll im Gange. Es herrscht eine tolle Aufbruchstimmung, der österreichische Sport tritt geschlossener denn je auf. Das neue Gesetz soll mit 1. Jänner 2012 stehen und ich denke wir sind auf einem sehr guten Weg", zeigte sich Wolfgang Gotschke, Büroleiter des Sportministers, zuversichtlich.

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Große Unterstützung des BMLVS für die Special Olympics in St. Pölten

Mehr als 2.000 Teilnehmende aus elf Nationen nehmen an den 5. Special Sommer-Olympics teil, die am 18. Juni feierlich eröffnet wurden und bis 22. Juni in St. Pölten stattfinden.

Das Sportministerium unterstützt das Organisationskomitee für die Durchführung der 5. Nationalen Sommerspiele 2010 mit internationaler Beteiligung mit einem Bundeszuschuss in der Höhe von 14.500 Euro. Auch das österreichische Bundesheer ist, wie bei vielen sportlichen Großveranstaltungen, bei den Special Olympics 2010 in St. Pölten ein verlässlicher Partner. Es sorgt für die volle Verköstigung der 600 freiwilligen Helfer und bereitet 11.000 Lunchpakete für die Teilnehmer vor. Darüber hinaus stellt es den Transport zu den einzelnen Sportstätten sicher.

Special Olympics bietet weltweit in 180 Nationen für mehr als 2,5 Millionen Kinder ab 8 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen mit mentaler Behinderung ganzjährige Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten in 26 verschiedenen olympischen Sportarten an. Die letzten Weltsommerspiele fanden übrigens im Oktober 2007 in Shanghai statt. Hier waren über 7000 Sportler aus 169 Ländern am Start. In 24 Sportarten wurden Wettkämpfe ausgetragen. Österreich errang 82 Medaillen: 20 x Gold, 31 x Silber, 31 x Bronze.

Darabos: "Als Sportminister halte ich die Special Olympics für ganz wesentlich. Sport, in all seinen Facetten, kann gesellschaftlich viel bewirken und zu einem gesunden und erfüllten Leben beitragen. Ich freue mich über jede Medaille, die österreichische Sportlerinnen und Sportler erringen, gleichermaßen. Veranstaltungen wie jene in St. Pölten sind eine gute Gelegenheit zu sehen, welch großartige Leistungen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die es im Leben nicht leicht haben, vollbringen!"

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Sportminister Darabos gratuliert dem Herren-Handballteam zur WM-Quali

Erstmals seit 1993 hat sich das österreichische Herren-Handballnationalteam wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Dementsprechend erfreut zeigte sich Sportminister Norbert Darabos nach den beiden Qualifikationsspielen gegen die Niederlande.

Darabos: "Nach dem klaren Heimsieg war das Rückspiel nur mehr Formsache. Die Qualifikation für die WM 2011 in Schweden ist nach dem guten Abschneiden bei der Heim-EM im vergangenen Jänner ein weiterer Meilenstein des österreichischen Handballsports. Ich gratuliere allen Spielern, Betreuern und Funktionären für das Erreichen dieses gemeinsamen wichtigen Ziels. Damit sind Österreichs Handball-Herren auch weiterhin auf hohem internationalen Niveau präsent!"

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Fußball-Stadtweltmeister werden gekürt

Während die Fußball-WM in Südafrika auf Hochtouren läuft, werden in Salzburg - quasi in einem kommunalen Mikrokosmos – an die 80 Hobbyfußballteams aus 60 verschiedenen Ländern den Stadtweltmeister ermitteln.

Hinsichtlich der Vielfalt der teilnehmenden Teams kann es dieser Event durchaus mit der tatsächlichen Fußball-Weltmeisterschaft aufnehmen, denn es gehen neben Fußballmächten wie Argentinien, Brasilien, England, Holland, Deutschland oder Italien auch sogenannte "Fußballexoten" wie Nepal, die Kapverdischen Inseln oder auch eine Aramäische Auswahl an den Start. Die Finalspiele werden am 4. Juli
stattfinden.

Schon am 26. und 27. Juni steigt in Linz-Pichling die Linzer Stadtweltmeisterschaft, die – im Gegensatz zum schon traditionellen Salzburger Turnier - heuer ihre Premiere feiert.

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