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1. Verwaltungsmesse, 10. Oktober 2011, Nachlese

Am 10. Oktober 2011 fand die 1. Verwaltungsmesse in Wien unter dem Motto "Verwaltungsreform, what else?" statt.

Etwa 1.000 Besucherinnen und Besucher kamen ins Wiener Museumsquartier, um sich über die neuesten Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie Innovationen und Services im Bereich E-Government und Personalwesen zu informieren. Eröffnet wurde die Messe von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Vizepräsident der Europäischen Kommission Maroš Šefčovič.

"Ich freue mich, die Gelegenheit zu haben, vor so vielen interessierten Besuchern diese Fachmesse der öffentlichen Verwaltung eröffnen zu dürfen. Gerade in bewegten Zeiten wie diesen ist es wichtig zu betonen, dass der technologische Fortschritt nicht stillsteht", begann Bundesministerin Heinisch-Hosek ihre Eröffnungsrede. "In herausfordernden Zeiten müssen wir uns Zukunftsthemen stellen und innovative Lösungen anbieten, um auch den Bürgerinnen und Bürgern bestmögliches Service zur Verfügung stellen zu können", so Heinisch-Hosek weiter.

13 Aussteller aus ganz Österreich kamen in die Bundeshauptstadt, um ihre neuesten Projekte und Lösungen dem interessierten Publikum zu präsentieren. In spannenden Vorträgen erfuhren die Besucherinnen und Besucher viele wichtige Details der jeweiligen Angebote, die in persönlichen Gesprächen vertieft wurden. Vor allem für Entscheidungsträgerinnen/Entscheidungsträger und Projektverantwortliche aus Bund, Ländern, Städten und Gemeinden diente die Verwaltungsmesse dem Informations- und Wissensaustausch. Darüber hinaus konnten wichtige Kontakte zu Kooperationspartnern und Dienstleistungsfirmen geknüpft werden.

"Ideen, die wir entwickeln, werden nicht nur bei uns gut angenommen. Auch im Ausland werden unsere Vorschläge oft und gerne als Best Practice-Modelle herangezogen. Wir sind ein kleines Land, aber innovativ!", ist Heinisch-Hosek stolz auf die heimischen E-Government-Lösungen. Der nächste Schritt wird sein, die Möglichkeit der Handy-Signatur länderübergreifend zu forcieren, was auch ein besonderes Anliegen von Maroš Šefčovič ist. Šefčovič meint ebenfalls, dass Österreich eine Vorreiterrolle im E-Government innehat und dass die Republik für andere Länder eine Vorbildfunktion einnimmt.

Publikumspreis an "BH-Plus"

Den Publikumspreis, der von Bundesministerin Heinisch-Hosek verliehen wurde, gewann der Aussteller "BH-Plus" mit dem Projekt zur Erhöhung der Bürgerinnen-, Bürgerzufriedenheit. Darüber hinaus wollen die BHs die Verwaltungsverfahren einheitlicher vollziehen und voneinander und miteinander lernen. Das Projekt wurde vom KDZ (Zentrum für Verwaltungsforschung) wissenschaftlich begleitet und vom Bundeskanzleramt unterstützt. Qualitätsziele und Qualitätsstandards in Richtung Bürgerinnen-, Bürger-Orientierung wurden in den letzten zwei Jahren in den Bereichen Führung, Großschadensereignisse, Verkehrssicherheit, Fremdenwesen, Jugendschutz und Kriminalitätsbekämpfung entwickelt. Das Qualitätsmanagement wurde in diesen fünf Bezirkshauptmannschaften verbessert. "BH-Plus" ist ein Zusammenschluss von fünf Bezirkshauptmannschaften aus vier verschiedenen Bundesländern, nämlich die BHs Eisenstadt-Umgebung, Hallein, Hermagor, Rohrbach und Zell/See.

Impressionen

Fotos von der Veranstaltung sind kostenfrei aus dem Fotoservice des Bundeskanzleramtes abrufbar.

Kontakt

Mag. Susanne Bürger
Bundeskanzleramt Österreich
Ballhausplatz 2, 1010 Wien
Telefon: +43 1 53 115-20 23 56
E-Mail: susanne.buerger@bka.gv.at