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Kolloquium zum Thema Lebensende

Internationale Veranstaltung der Bioethikkommission

Datum:
-
Ort:
Ballhausplatz 2, 1014 Wien, Kongresssaal

Internationales Kolloquium 

Der Tod ist eines der wichtigsten Ereignisse der menschlichen Existenz. Dennoch verdrängen wir ihn heute zunehmend. Die rasante Fortentwicklung der medizinischen Wissenschaft und Technologie hat unsere Haltung geändert: Wenn der Tod früher als natürliches Ereignis zum Abschluss eines erfüllten Lebens empfunden wurde, ist dieses Bewusstsein durch die Handlungsmöglichkeiten der modernen Medizin enorm verändert worden. Medizinische Technologien, Organunterstützung, Organersatz sowie die Entwicklungen in der Transplantationsmedizin haben dazu beigetragen, dass das Lebensende keiner eindeutigen Begriffsdefinition im Sinne einer Diagnose unterliegt. In der Folge dieser Entwicklungen ist eine Pluralität von Wertvorstellungen und Wertpräferenzen entstanden, die für die medizinische Ethik eine wichtige und teilweise auch neue Herausforderung darstellt.

Diese internationale Veranstaltung zum Thema "Lebensende" soll von weltanschaulichen und nationalen Wertvorstellungen ausgehend die aktuelle Haltung zu Lebensende und Tod vergleichen und diskutieren: Warum wird das Thema Tod verdrängt? Hat sich unsere Gesellschaft geändert? Wie wird die Würde des Menschen berücksichtigt? Wie steht es um Autonomie und Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen? Gibt es Diskussionsbedarf in der Gesellschaft?

Tagungsdokumentation, Abstracts

Impressionen

Bilder der Veranstaltung sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes kostenfrei abrufbar.