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Publikationen aus den Fachbereichen

Verlagspublikationen zu ausgewählten Themen aus den Fachbereichen des Bundeskanzleramtes

Interne Revision und Aufgabenkritik

Interne Revision und Aufgabenkritik

Entbehrliches versus Unentbehrliches

Die Einführung eines neuen Bundeshaushaltsrechts in Österreich macht eine laufende kritische Überprüfung der staatlichen Aufgaben notwendig, um in Zeiten der knapper werdenden Budgetmittel auch in Zukunft die Bereitstellung von Leistungen der öffentlichen Verwaltung zu gewährleisten. Eine wesentliche Komponente dabei ist die Aufgabenkritik, deren Kernpunkt in der Auseinandersetzung mit den aktuellen Aufgaben und deren Analyse hinsichtlich Effektivität und Effizienz besteht.

Da die Aufgabenkritik als ständiger Prozess verstanden werden muss, spielt die Interne Revision hier insofern eine wichtige Rolle, als sie durch ihre Analysetätigkeit und den sich daraus ergebenden Erkenntnissen dazu beiträgt, dass die öffentliche Verwaltung für die Zukunft gut gerüstet ist und für mögliche neu hinzukommende Aufgaben die nötigen Personalressourcen besitzt.

Herausgeber

Mag. Karl Seyfried war Leiter der Internen Revision im Bundeskanzleramt und Koordinator der Revisionseinrichtungen in der Bundesverwaltung.

Bestellmöglichkeit

Interne Revision und Aufgabenkritik. Entbehrliches versus Unentbehrliches.
Verlag: LexisNexis Österreich
ISBN: 9783700758471
1. Auflage, Wien 2014, 164 Seiten

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Interne Revision und Veränderungsmanagement

Interne Revision und Veränderungsmanagement

Die Verwaltung im Umbruch - Prüfung des Veränderungsmanagements

Dass Veränderungen im betrieblichen Umfeld, und damit im Arbeitsumfeld der einzelnen Mitarbeiterinnen und des einzelnen Mitarbeiters, Probleme aufwerfen, ist geradezu trivial. Der Mensch ist - salopp formuliert - nun einmal ein "Gewohnheitstier". Er steht Veränderungen in der Regel skeptisch gegenüber, da sie mit Unsicherheit über die Zukunft verbunden sind und als Bedrohung des Gewohnten und Althergebrachten empfunden werden. Drei Faktoren sind für Veränderungen besonders entscheidend:

  • Es braucht den Mut der Verantwortungsträger, Veränderungen "anzustoßen" und sie auch bis zum Ende in einer "idealtypischen Form" umzusetzen, denn sehr oft stoßen Veränderungen auf Widerstand. Wenn dieser Widerstand überwunden werden kann, dann ist eine wichtige Voraussetzung geschaffen für das Gelingen von Reformen.
  • Es braucht die Überzeugungskraft der Verantwortlichen. Denn sie sind es, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter "mitreißen" müssen. Sie müssen die positive Motivation in Richtung der Veränderung erzeugen und Ängsten gegenüber dem Veränderungsprozess entgegenwirken.
  • Es braucht ein professionelles Veränderungsmanagement, d.h. es müssen Verantwortungsträger am Werk sein, die in den relevanten Bereichen wie Konfliktmanagement, Projektmanagement, Coaching oder Kommunikationstechniken sattelfest sind.

Autorinnen und Autoren

Gerhart Holzinger, Lorenz Mikoletzky, Brigitte Slepicka, Andrea Kubath, Andreas Wieselthaler, Dieter Kandlhofer, Viktor Cypris, Franz Sattlecker, Alexander Keil, Georg Pölz, Daniel Strebel, Heribert Burg

Herausgeber

Mag. Karl Seyfried war Leiter der Internen Revision im Bundeskanzleramt und Koordinator der Revisionseinrichtungen in der Bundesverwaltung.

Bestellmöglichkeit

Interne Revision und Veränderungsmanagement: Die Verwaltung im Umbruch - Prüfung des Veränderungsmanagements
Verlag: LexisNexis, ISBN: 9783700754794
Auflage, Wien 2013, 208 Seiten

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Gebarungskontrolle in Österreich

rungskontrolle in Österreich

250 Jahre Rechnungshof und 30 Jahre Interne Revision

Die Bürgerinnen und Bürger müssen darauf vertrauen können, dass die öffentlichen Mittel effizient und effektiv eingesetzt werden. Der regelmäßige Austausch von Ideen und Wissen zwischen dem Rechnungshof und der Internen Revision sind für die stetige Weiterentwicklung der öffentlichen Finanzkontrolle und der Revisionstätigkeit in den öffentlichen Stellen unabdingbar.

Der Rechnungshof und die Internen Revisionen des Bundes, aber auch die Landesrechnungshöfe, die Kontrollämter und Internen Revisionen in den Ländern, Städten und Gemeinden sind aufgerufen, den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger durch qualitativ hochwertige Prüfungsergebnisse jene Informationsgrundlagen zur Verfügung zu stellen, die erforderlich sind, um die Wirtschaftlichkeit und die Wirksamkeit von Verwaltungsstrukturen und Verwaltungsabläufen zu gewährleisten und die Budgetmittel bestmöglich einzusetzen.

Autorinnen und Autoren

Josef Moser, Günther Meggeneder, Alexandra Finz, Hannes Schuh, Helmut Hirt, Helmut Brückner, Peter Pollak, Franz Sturm, Barbara Kubesch, Manfred Kraff, Roland Schober; Geleitwort: Barbara Prammer

Herausgeber

Mag. Karl Seyfried war Leiter der Internen Revision im Bundeskanzleramt und Koordinator der Revisionseinrichtungen in der Bundesverwaltung.

Bestellmöglichkeit

Gebarungskontrolle in Österreich. 250 Jahre Rechnungshof und 30 Jahre Interne Revision.
Verlag: LexisNexis, ISBN: 9783700752387
1. Auflage, Wien 2012, 216 Seiten

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Über die Prüfung und Kontrolle die Leistung stetig verbessern

Den Anforderungen einer modernen Verwaltung entsprechend ist das Bundeskanzleramt im Sinne einer effizienten, bürgerfreundlichen, wirkungsorientierten, ordnungsgemäßen und kostengünstigen Verwaltung ausgerichtet. Die Interne Revision im Bundeskanzleramt unterstützt diese Anforderungen und orientiert sich an den allgemein anerkannten Revisionsstandards.

Der Artikel im Fachmedium "innovative VERWALTUNG, Ausgabe 9/2011" gibt Auskunft über die Entstehung der Internen Revision, wobei sowohl auch ein Blick in die Gegenwart als auch in die Zukunft geworfen werden muss.

Mag. Karl Seyfried: Über die Prüfung und Kontrolle die Leistung stetig verbessern (PDF 196 kB)
veröffentlicht in: innovative VERWALTUNG, Ausgabe 9/2011, 33. Jahrgang,
© 2011 Gabler-Verlag/Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Deutschland

Evaluierung ausgegliederter Rechtsträger

Evaluierung ausgegliederter Rechtsträger

Die von der Bundesregierung eingesetzte Arbeitsgruppe Konsolidierung erteilte über das Reformgremium Effizienz der Verwaltung dem Bundeskanzleramt den Auftrag zur Evaluierung von 40 ausgegliederten Rechtsträgern der österreichischen Verwaltung (Bund, Länder und Gemeinden). Die Evaluierung konzentriert sich insbesondere auf Kriterien zur Verbesserung der Steuerung des ausgegliederten Bereichs sowie auf Vorschläge zur Reduzierung des Budgetmittelbedarfs und entwickelt Vorschläge zum Rechtsrahmen, zum Beteiligungsmanagement, zur Gebarungsstruktur und zur Verbesserung verschiedener Kooperationsmöglichkeiten. Im Vergleich zu vorangegangenen Evaluierungen ausgegliederter Rechtsträger stellt der gebietskörperschaftsübergreifende Aspekt dieser Evaluierung ein Novum dar. Ein weiteres Charakteristikum ist, dass diese Studie keine Bewertung einzelner Rechtsträger zum Ziel hat, sondern die Gewinnung allgemeiner Erkenntnisse, auf deren Basis konkrete Empfehlungen entwickelt wurden.

Buchtitel und Bestellmöglichkeit

Evaluierung ausgegliederter Rechtsträger. Eine Studie zu ausgewählten Organisationen von Bund, Ländern und Gemeinden.
Verlag: LexisNexis, ISBN: 978-3-7007-5054-3
1. Auflage, Wien 2011, 196 Seiten

Autorinnen und Autoren

Manfred Matzka, Karin Holzer, Bernhard Eidkum, Susanne Bürger, Yvonne Ohnewas

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Interne Revision und risikoorientiertes Prüfen: Aufspüren von Risikopotenzialen

Interne Revision und risikoorientiertes Prüfen

Immer knapper werdende Budgetmittel einerseits und die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger einer sparsamen öffentlichen Verwaltung andererseits machen es erforderlich, seitens der leitenden Organe einer Verwaltungsorganisation alle notwendigen Schritte zu setzen, um eventuelle Risiken zu minimieren, die zu unvorhersehbaren Ausgaben öffentlicher Mittel führen können.

Ebenso wie in privatwirtschaftlich geführten Unternehmen werden auch Entscheidungsträger in der öffentlichen Verwaltung für geeignete Maßnahmen zu sorgen haben, die eine umfassende Risikofrüherkennung ermöglichen und deren Funktionalität durch ein entsprechendes Überwachungssystem gewährleistet ist. Dabei wird die Rolle der Internen Revision insofern an Bedeutung gewinnen, als sich neue wesentliche Prüffelder ergeben.

Ziel jeder Internen Revision muss es daher sein, einen risikoorientierten Jahresrevisionsplan zu erstellen um eine Minimierung von Risiken in der öffentlichen Verwaltung zu erreichen.

Autorinnen und Autoren

Angelika Flatz, Helmut Moser, Alexandra Finz, Hannes Schuh, Helmut Berger, Reinhold Horsky, Eduard Pesendorfer, Ralf Seibicke, Alexander Redlein, Josef Aschermayr, Afschin Lagies, Niels-Erik Brokopp-Spiermann, Christoph Nerlich, Karl Seyfried
Geleitwort: Vitor Manuel da Silva Caldeira

Herausgeber

Mag. Karl Seyfried war Leiter der Internen Revision im Bundeskanzleramt und Koordinator der Revisionseinrichtungen in der Bundesverwaltung.

Buchtitel und Bestellmöglichkeit

Interne Revision und risikoorientiertes Prüfen: Aufspüren von Risikopotenzialen
Verlag: LexisNexis, ISBN: 9783700748090
1. Auflage, Wien 2011, 232 Seiten

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Audiovisuelle Mediendienste – Richtlinie von A bis Z

Audiovisuelle Mediendienste

Europäische Content-Regelungen für Audiovisuelle Mediendienste

Inhalt:

  • Webcasting
  • Livestreaming
  • Fernsehen
  • Fernsehen auf Abruf vereint in der europäischen Audiovisuellen Mediendienste-Richtlinie
  • Motive und Hintergründe der Entstehung und
  • Analyse der inhaltlichen Anforderungen an audiovisuelle Mediendienste

Darüber hinaus:

  • Regelungen des Rechts der audiovisuellen kommerziellen Kommunikation sowie die Auswirkungen der Richtlinie auf das innerstaatliche Recht
  • Einarbeitung der geltenden Fassung des Europaratübereinkommens zum grenzüberschreitenden Fernsehen

Die beiden in Geltung stehenden Regelwerke werden einem inhaltlichen Vergleich unterzogen und die Wechselbeziehungen sowie die Eigenheiten des geltenden Übereinkommens dargestellt.

Der Autor

Dr. Michael R. Kogler ist stellvertretender Leiter der Abteilung V/4 im Bundeskanzleramt (Medienangelegenheiten) und Leiter der Geschäftsstelle des Bundeskommunikationssenates.

Buchtitel und Bestellmöglichkeit

Audiovisuelle Mediendienste – Richtlinie von A bis Z
Europäische Content-Regelungen für Audiovisuelle Mediendienste
Recht der elektronischen Massenmedien Band 7
Verlag Manz. 2010. XXXVI, 302 Seiten. ISBN 978-3-214-16428-7

Dieses Buch können Sie unter www.manz.at, per Telefon +43 1 531 61-100, Fax +43 1 531 61-455 oder E-Mail bestellen@manz.at bestellen.

Interne Revision und Förderungswesen: Prüfung des Förderungswesens

Interne Revision und Förderungswesen

Laut Förderungsbericht 2008 des Bundesministeriums für Finanzen wurden durch den Bund 4.356,2 Millionen Euro an direkten Förderungen vergeben, das sind 5,4 Prozent der Bundesausgaben "Allgemeiner Haushalt".

Die Herausforderungen eines effektiven Einsatzes immer knapper werdender Förderungsmittel sind vielschichtig. Die Tatsache, dass den knappen Förderungsmitteln immer mehr Förderungsanträge gegenüberstehen, macht es erforderlich, eine systematische Bewertung der Förderungsanträge durchzuführen, um Budgetmittel – aufbauend auf den strategischen Zielen einer Bundesregierung – förderungswürdig und effektiv einzusetzen.

In diesem Sinn ist es notwendig, auf den Zusammenhang zwischen den Förderungszielen, der Evaluierung der jeweiligen Ergebnisse und den etwaigen zu treffenden Maßnahmen zu achten. Es steht außer Frage, dass die Dokumentation der einzelnen Bearbeitungsprozesse zwingend notwendig ist, um eine ausreichende Förderungskontrolle zu gewährleisten. Auch in Zeiten knapper Personalressourcen muss es möglich sein, das Förderungswesen mit einer schlanken Aufbauorganisation zweckmäßig und wirtschaftlich abzuwickeln.

Denn so wichtig und hilfreich Förderung auch ist, der dafür eingesetzte Verwaltungsaufwand darf nie außer Acht gelassen werden und muss im angemessenen Verhältnis zum "Erfolg" stehen.

Autorinnen und Autoren

Elbert/Preißmann, Finz, Freitter, Heftberger, Hetzer, Jaeger, Janik/Schatz, Kober, Kraff/Nerlich, Moser, Rafalzik, Steiner, Weiher, Seyfried
Geleitwort: Heinisch-Hosek

Herausgeber

Mag. Karl Seyfried war Leiter der Internen Revision im Bundeskanzleramt und Koordinator der Revisionseinrichtungen in der Bundesverwaltung.

Buchtitel und Bestellmöglichkeit

Interne Revision und Förderungswesen: Prüfung des Förderungswesens
Verlag: LexisNexis, ISBN: 978-3-7007-4435-1
1. Auflage, Wien 2010, 256 Seiten

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Interne Revision und Personalmanagement: Prüfung des Personalmanagementsystems

Um den Bedürfnissen einer leistungsfähigen und modernen öffentlichen Verwaltung gerecht zu werden, sind heute die Entscheidungsträger gefragt, eine umfassende Strategie für Veränderungsprozesse im Personalmanagementbereich zu entwickeln.

Die Notwendigkeit, komplexe Anforderungen mit weniger Ressourcen bewältigen zu müssen, führte in der öffentlichen Verwaltung zu Veränderungen in den Managementstrukturen, die einer vielfältigen internen Kontrolle bedürfen.

Zur Prüfung der Gesetzmäßigkeit, der Einhaltung der Vorschriften und der ordnungsgemäßen finanziellen Abwicklung werden hinkünftig neben Aufgaben der Kosten-Nutzen-Abschätzung von Vorhaben und Projekten auch Prüfungen im Bereich des Personalmanagements durchzuführen sein.

Dabei wird von einer Internen Revision beziehungsweise einer prüfenden Stelle in der öffentlichen Verwaltung erwartet, dass sie für die Organisationsleitung analysiert, ob Instrumente innovativen Managements zielorientiert, sinnvoll und somit auch wirkungsorientiert eingesetzt wurden.

Die Interne Revision kann die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen, indem sie sich offen zeigt für den Wandel im Organisationsbereich und mit dem entsprechenden Know-how auf die veränderten Bedingungen einwirkt.

Das vorliegende Jahrbuch zur Jahrestagung der Internen Revision 2008 bietet in elf Beiträgen umfassende Informationen zum Thema "Schwerpunkte bei der Prüfung des Personalmanagementsystems", wobei die Beiträge so verfasst sind, dass sie auch Leserinnen und Lesern ohne praktische Vorkenntnisse die einzelnen Aspekte der Thematik verdeutlichen und Denkanstöße vermitteln können.

Die Herausgeber

  • Mag. Dieter Kandlhofer, bis 31. März 2009 Leiter des Bereiches Personal, Organisation und Revision im Bundeskanzleramt, ist nun im Verfassungsgerichtshof tätig.
  • Mag. Karl Seyfried war Leiter der Internen Revision im Bundeskanzleramt und Koordinator der Revisionseinrichtungen in der Bundesverwaltung.

Buchtitel und Bestellmöglichkeit

Interne Revision und Personalmanagement: Prüfung des Personalmanagementsystems
Verlag: LexisNexis, ISBN: 978-3-7007-4093-3
1. Auflage, Wien 2009, 208 Seiten
Herausgeber: Kandlhofer, Seyfried
Autoren: Bachmayer, Deffaa, Elšik, Fank, Kandlhofer D., Kandlhofer J., Müller, Nechtelberger, Peters, Reuter, Walter
Geleitworte: Moser, Weber

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Interne Revision und Vergaberecht: Prüfung des Vergabeverfahrens

Interne Revision und Vergaberecht

Nach dem Skandal um den Neubau des Wiener Allgemeinen Krankenhauses in den späten Siebzigern stellte der damalige Bundeskanzler Bruno Kreisky die Bundesverwaltung unter Kontrolle. Am 15. September 1981 beschloss der Ministerrat eine "Neuordnung der (Innen)Kontrolle in der Bundesverwaltung": Die "Interne Revision" war geboren. Ziel war die Schaffung eines effizienten Kontrollsystems, das die Leistungsfähigkeit der Bundesverwaltung verbessern und Unzulänglichkeiten verhindern sollte.

Auch die Prüfung von Vergabeverfahren gehört zum Aufgabenbereich der Internen Revision in der Bundesverwaltung. Das Ausmaß der in Österreich jährlich vergebenen öffentlichen Aufträge wird auf über 35 Milliarden Euro geschätzt, gemeinschaftsweit entspricht das Volumen der von der öffentlichen Hand vergebenen Aufträge nach Berechnungen der Europäischen Kommission zirka 16 Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts der EU.

Wo ökonomisch so viel auf dem Spiel steht, bedarf es einer Reihe von Vorkehrungen, um einen effizienten, gesetzmäßigen und korrekten Einsatz der bei der Vergabe öffentlicher Aufträge zum Einsatz gelangenden öffentlichen Mittel sicherzustellen. Die Interne Revision stellt – im Bewusstsein ihrer spezifischen Zielsetzung und Aufgabenstellung – eine wertvolle und unverzichtbare Ergänzung im Gesamtgefüge von Kontrollmaßnahmen zur Gewährleistung des Vergaberechts dar.

Das vorliegende Jahrbuch widmet sich in elf Beiträgen dem Thema "Interne Revision und Vergaberecht" und soll als Handbuch und Nachschlagewerk für alle Revisoren, Prüfer, Kontrollore sowie für Sachbearbeiter im jeweiligen Fachbereich dienen beziehungsweise dem interessierten Publikum Einblicke in die Thematik geben.

Die Herausgeber

  • Mag. Dieter Kandlhofer bis 31. März 2009 Leiter des Bereiches Personal, Organisation und Revision im Bundeskanzleramt, ist nun im Verfassungsgerichtshof tätig.
  • Mag. Karl Seyfried war Leiter der Internen Revision im Bundeskanzleramt und Koordinator der Revisionseinrichtungen in der Bundesverwaltung.

Buchtitel und Bestellmöglichkeit

Interne Revision und Vergaberecht: Prüfung des Vergabeverfahrens
Verlag: LexisNexis ARD Orac, ISBN: 978-3-7007-3952-4
1. Auflage, Wien 2008, 158 Seiten
Herausgeber: Kandlhofer, Seyfried
Autoren: Aicher, Eckel, Egger, Goldeband, Mayramhof, Killmann, Pachner, Pfeiler, Sachs, Schramm, Stadtmann, Wiedner

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Österreichische Rundfunkgesetze. Für die Praxis kommentiert. Mit einer Sammlung der Rechtsprechung

Folgende Gesetze werden mit den amtlichen Materialien dokumentiert und von den Autoren kompetent erläutert:

  • ORF-Gesetz
  • Privatfernsehgesetz
  • Privatradiogesetz
  • KommAustria-Gesetz
  • Fernseh-Exklusivrechtegesetz
  • Rundfunkgebührengesetz

Weiters abgedruckt sind die neue EU-Mediendienste-Richtlinie, die Verordnung der Bundesregierung über Ereignisse von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung, das Bundesverfassungsgesetz über die Sicherung der Unabhängigkeit des Rundfunks (BVG-Rundfunk), Auszüge aus dem Mediengesetz und weitere einschlägige Bestimmungen.

Seit der Erstauflage aus 2002 hat sich das Rundfunkrecht erheblich weiterentwickelt. Das gilt sowohl für das Privatradiogesetz (Vereinfachung der Frequenzvergabe, Ermöglichung von wesentlichen Programmänderungen, Schaffung der Möglichkeit bundesweiter Zulassungen) als auch für das Privatfernsehgesetz – hier vor allem durch die Umstellung auf DVB-T-Ausstrahlung und die Zulassung von Plattformen für mobiles Fernsehen. Die Aufgaben, Organisationsstrukturen und Finanzierungsgrundlagen der Regulierungsbehörde und ihres Geschäftsapparates wurden neu gestaltet.
Auch hat sich inzwischen eine umfangreiche Rechtsprechung zu den gesetzlichen Werberegelungen und zu Fragen der Sport-Kurzberichterstattung entwickelt, die in der Neuauflage eingearbeitet ist. Das hat eine völlige Neubearbeitung des Buches notwendig gemacht.

Die Autoren

Dr. Matthias Traimer (Abteilungsleiter), Mag. Michael R. Kogler (Abteilungsleiter-Stellvertreter und Leiter der Geschäftsstelle des Bundeskommunikationssenats) und Mag. Michael Truppe sind im Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst – Abteilung für Medienangelegenheiten tätig und haben die Rundfunkgesetze der letzten Jahre wesentlich mitgestaltet.

Buchtitel und Bestellmöglichkeit

Österreichische Rundfunkgesetze. Für die Praxis kommentiert. Mit einer Sammlung der Rechtsprechung.
Verlag: Medien & Recht Österreich, ISBN: 978-3-900741-38-9
2. Auflage, Wien 2008, 686 Seiten
Autoren: Kogler, Traimer, Truppe

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Kommentar zum Bundesvergabegesetz 2006

Mit diesem Kommentar werden, erstmals in Österreich, die Bestimmungen des geltenden Bundesvergaberechts umfassend kommentiert:

Seit der Erstauflage aus 2004 (Kommentar zum Bundesvergabegesetz 2002) hat sich das Bundesvergaberecht wesentlich weiterentwickelt. Nicht zuletzt die Umsetzung der Vergaberichtlinien 2004/17/EG und 2004/18/EG haben die gänzliche Neuerlassung des Gesetzes erforderlich gemacht. Im Kommentar werden die derzeit (Stand Ende 2008) geltenden Regelungen kommentiert sowie die bestehende umfangreiche Rechtsprechung der nationalen Kontrollorgane und des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aufgearbeitet. Exkurse über das europäische und internationale Vergaberecht, das Beihilfenrecht, die ÖPNV-Verordnung (Öffentlicher Personennahverkehr), die vergaberechtlichen Grundprinzipien in der Rechtsprechung des EuGH und Art. 228 EGV (das Zwangs- und Bußgeldverfahren) runden die Kommentierung ab. Durch die Neugestaltung des Kommentars in Faszikel ist die rasche Aktualisierung und einfache Einordnung von Nachlieferungen gewährleistet.

Die Herausgeber

Dr. Johannes Schramm (Rechtsanwaltskanzlei Schramm-Öhler), Univ.-Prof. Dr. Josef Aicher (Universität Wien), Mag. Dr. Michael Fruhmann (Abteilungsleiter-Stellvertreter und Leiter des Referates "Allgemeine Angelegenheiten des Vergabewesens") und Univ.-Prof. Vize-Präs. Dr. Rudolf Thienel (Verwaltungsgerichtshof).
Die Kommentierung wird von nunmehr 49 namhaften Vergaberechtsexperten aus Wissenschaft und Praxis garantiert.

Buchtitel und Bestellmöglichkeit

Kommentar zum Bundesvergabegesetz 2006.
2., vollständig überarbeite Auflage, 2008,
Etwa 5.000 Seiten, Ringordner
Verlag: Springer, ISBN: 978-3-211-69927-0

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