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Europäische Strukturfonds in Österreich

Einsatz der EU-Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in Österreich

Regionale Förderung bedeutet, die Menschen in ihren Regionen unmittelbar bei Sicherung und Steigerung ihrer Lebensqualität zu unterstützen.

Seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union (EU) im Jahr 1995 wird ein Teil der regionalpolitisch bedeutsamen Maßnahmen mit Mitteln der EU-Strukturfonds unterstützt. Aus jenen EU-Fonds, die bisher in allen Programmperioden zu den Strukturfonds gerechnet wurden – dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) – hat Österreich seit 1995 in den verschiedenen Programmtypen pro Jahr zwischen rund 200 und 260 Millionen Euro (zu laufenden Preisen) erhalten.

Die Europäische Union (EU) verfolgt eine Politik zur Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts (Kohäsion). Ziel ist eine harmonische Entwicklung der Gemeinschaft als Ganzes.

Die EU-Kohäsionspolitik bzw. -Regionalpolitik richtet sich dabei an alle Regionen und Städte in der Europäischen Union, um die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, das Wirtschaftswachstum, eine nachhaltige Entwicklung und die Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union zu fördern.

EU-Strukturfondsprogramme in Österreich

Die Strukturfondsprogramme werden in Österreich – je nach den bestehenden fachlichen Zuständigkeiten – von verschiedenen Stellen des Bundes und der Länder gemeinsam in enger Kooperation abgewickelt.

Im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik 2014 bis 2020 setzt Österreich folgende EU-Programme um:

  • Investitionen in Wachstum und Beschäftigung EFRE 2014-2020
  • Beschäftigung Österreich ESF 2014-2020

Österreich kooperiert besonders mit anderen EU- und Nicht-EU-Staaten in Form von bilateralen, transnationalen und interregionalen / Netzwerk-EFRE-Programmen

Die Kofinanzierungsmittel des EFRE werden dabei überwiegend auf Basis von Förderrichtlinien des Bundes oder der Länder vergeben. Als rechtliche Rahmenbedingungen für die Förderung sind – neben den EU-Strukturfonds-Verordnungen und den österreichischen Förderrichtlinien – auch die beihilfenrechtlichen Bestimmungen des EU-Wettbewerbsrechts zu beachten.

Kontakt

Bundeskanzleramt
Abteilung IV/4
Telefon: +43 1 531 15-20 29 10
E-Mail: iv4@bka.gv.at

Ihre Anregungen zum Thema Strukturfonds nehmen wir gerne per E-Mail entgegen und natürlich bemühen wir uns Ihre Fragen umgehend zu beantworten.

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